Samstag, 4. Februar 2023

Monatsturnier 5

Beim gestrigen Monatsturnier war von unseren erwachsenen Mitgliedern wieder die stattliche Anzahl von 6 SpielerInnen anwesend😉. Erfreulicherweise stießen kurz vor Beginn zwei Gäste dazu, die extra zum Mitspielen gekommen waren. Und die beiden hielten sich gut, obwohl sie noch nie mit Uhr gespielt hatten: der etwa 14-jährige Ivan konnte in jeder Partie lange mithalten, genauso sein Onkel "Blacky".
Wir hoffen, sie kommen wieder!

So wurden 7 Runden mit 10 Minuten ohne Zeitzugabe (Inkrement) ausgetragen, wobei sich Gerhard Schöpf zum zweiten Mal als Sieger feiern lassen konnte. Unsere Amazone Ortrun Göschl kam auf Platz 2 und "Präsi" Thomas Feichtner musste sich wieder einmal mit Rang 3 begnügen.

Rang Name Verein Pkt. SO-BE
1 Schöpf Gerhard USKU 6
2 Göschl Ortrun USKU 5,5
3 Feichtner Thomas USKU 5 12
4 Grundner Alois sen. USKU 5 11,5
5 Kirchner Martin USKU 3
6 Blacky Dulabic Gast 2
7 Isayev Khalid USKU 1
8 Ivan Dulabic Gast 0,5

 --> Gesamtwertung!

Donnerstag, 2. Februar 2023

FREITAG, 3.2., 19 UHR:
MONATSTURNIER
IM CAFE GRÖFLER! 

JEDERMANN/FRAU KANN MITSPIELEN!

Mittwoch, 1. Februar 2023

Schach-Fachbegriffe

Im Schach gibt es eine Unzahl von Fachbegriffen, die dem "Profi" natürlich geläufig, Leuten mit keinem Schachwissen jedoch oft "böhmische Wörter" sind.

"Opposition", "en passent", "Schwerfigur", "Rochade" und "Spieß" sind einige Kostproben, an denen  der Laie sein Schachwissen testen kann.

Über --> die ausgezeichneten Newsletter von Walter Rädler kam eine Zusammenfassung von Schach-Fachbegriffen in meine Hände, verfasst von einem deutschen Schachfreund namens Jörg Willme. DANKE!

--> zu den Schach-Fachbegriffen von Jörg Willme!

Sonntag, 29. Januar 2023

Kiju-Rapid 2023: Offenes Uttendorfer Jugendturnier

Turnier 1 in Uttendorf
26.2.2023, Mittelschule

Das erste von fünf Turnieren zur neuen Kiju-Rapid-Serie des Schachlandesverbandes Salzburg steigt in unserer Pinzgauer Gemeinde Uttendorf. 

Am Sonntag, 26. Februar 2023, werden zahlreiche Schüler und Jugendliche von U08 bis U18 in der Mittelschule Uttendorf als Gäste erwartet. Gestartet wird um 10 Uhr, Anwesenheitspflicht ist um 9:45 Uhr, für Nicht-Vorangemeldete bereits um 9:30 Uhr.

Gespielt wird in 12 Gruppen, nach Geschlechtern getrennt, wobei kleine Gruppen auch zusammengelegt, jedoch getrennt nach Geschlechtern und Jahrgängen gewertet werden. Ausgetragen werden 5 bis 7 Runden mit einer Bedenkzeit von 10 Min. + 10 Sekunden pro Zug.

Die drei Erstplatzierten jeder Gruppe erhalten eine Medaille, alle Teilnehmer bekommen eine Urkunde. Zusätzlich werden als Abschluss unter allen Aktiven einige Sachpreise verlost.

Als Nenngeld werden € 4,- kassiert, USKU-Klubmitglieder berappen € 2,--.
Wer sich erst am Spieltag anmeldet, zahlt € 8,-- und muss spätestens um 9:30 Uhr anwesend sein.
Anmeldungen über E-Mail an agru01@gmail.com (Rückmeldung wird gesandt) sind möglichst früh, jedoch bis spätestens Mittwoch, 22. Februar 2023 erbeten.

Ein Buffet wird eingerichtet: Würstel, Käsesemmeln, Kuchen, Getränke.

-->Der Anmeldestand in den einzelnen Turnieren (wobei Gruppenzusammenlegungen möglich sind)!

--> zur offiziellen Ausschreibung!

Von Laternen und Siegertreppchen





Unsere Senoplast-Mannschaft konnte gestern jubeln: Schwarzach/Pjesak wurde auswärts mit 1,5:3,5 besiegt, wodurch zwei Runden vor Schluss der Meistertitel in der 1. Klasse Süd fix ist.

Kurzen Prozess machte Elias Feigelstorfer mit Ferdinand Entacher, den er total überspielt hatte. Walter Scharler stellte bald auf 2:0, nachdem er seinem jungen Spielpartner Simon Viehauser kaum eine Chance auf Gegenspiel eingeräumt hatte. Dann verlor Rene durch ein Blackout, weil er statt der geplanten großen Rochade reflexartig die kleine ausgeführt hatte.

Nun schien es mit dem geplanten Mannschaftssieg vielleicht doch nichts zu werden: Bei Johny Hechenbergers Partie nämlich konnte man schwer abschätzen, wie diese ausgehen könnte - und ich stand klar auf Verlust. Mein elomäßig unterlegener Spielpartner Hans Egger zeigte mir, wer Chef auf dem Brett war. In einer Alchejin-Verteidigung stiftete er nach einem positionellen Qualitätsopfer ständig Unruhe, hatte immer wieder neue Drohungen parat, bis ich mich nach nicht bestem Spiel von Hans in ein Dauerschach flüchten konnte. Mit den nun erreichten 2,5 Punkten war unser Meistertitel fixiert.

Inzwischen hatte Johny in ein für ihn besser stehendes gleichfarbiges Läuferendspiel abgewickelt, das er gegen Maxim Sytsevich schließlich in der längsten Partie des Nachmittags siegreich beenden konnte.

Br. 1 Schwarzach / Pjesak Elo - 3 Senoplast Uttendorf Elo 1½: 3½
1
131726 Egger, Johann 1364 -
104172 Grundner, Alois 1868 ½ - ½
2
142417 Viehhauser, Simon 1264 -
112566 Scharler, Walter 1690 0 - 1
3
131695 Sytsevich, Maxim 1355 -
117152 Hechenberger, Johann 1580 0 - 1
4
110827 Pirnbacher, Klaus 1576 -
112466 Sauerschnig, Rene 1464 1 - 0
5
127976 Entacher, Ferdinand 1067 -
141216 Feigelstorfer, Elias 1019 0 - 1

Tabellenstand:
Rg.Team1a1b2a2b3a3b4a4b5a5b Wtg1  Wtg2  Wtg3 
1Senoplast Uttendorf *  * 443
13250
2Raiba Taxenbach1 *  * 32
5150
3Bergheim1½23 *  * 
3
5120
4Schwarzach / Pjesak

 *  * 
411,50
5pum4.at – Webdesign Golling2
2

 *  * 311,50

 

Von der Begegnung ASK2 gegen unsere Yokozunas haben unsere Schwergewichter nichts verlauten lassen.

Der ASK trat mit fünf Zweitausendern an, derer wir nur zwei hatten.Die 4:2-Auswärts-Niederlage bedeutete die Übernahme der roten Laterne, die man in der letzten Runde nicht mehr abgeben können wird. Denn da kommt das überlegen führende Team von Ranshofen.
Erfreulich, dass nach fast drei Jahren Corona-Pause Werner Lamberger jun. wieder bereit war, bei einer Turnierpartie anzutreten.
Stark wieder Patrick Schöpf, der neuerlich mit Richard Wollrab einen Zweitausender "zwicken" konnte. 

Br. 3 ASK 2 Elo - 6 Yokozuna Uttendorf Elo 4 : 2
1
108449 Löffler, Christoph 2090 -
102746 Feichtner, Thomas 2072 ½ - ½
2
105004 Herrmann, Michael 2063 -
113161 Schöpf, Gerhard 1908 1 - 0
3
132861 Wollrab, Richard 2026 -
113163 Schöpf, Patrick 1740 ½ - ½
4
106394 Kastenhuber, Robert Mag. 1893 -
113462 Schweiger, Wolfgang 1790 1 - 0
5
102985 Flatz, Helmut 1832 -
114970 Thurner, Michael 1733 ½ - ½
6
112652 Scheiblmaier, Robert Mag. 2107 -
107857 Lamberger, Werner 2017 ½ - ½

Tabelle vor der letzten Runde:

Rg.Team123456789 Wtg1  Wtg2  Wtg3 
1Ranshofen 1 * 355
13300
2Pjesak / Schwarzach 1 * 
45351125,50
3Mattighofen 13 * 4
5238230
4Ach/Burghausen 1
2 * 33448220
5SIR Top2
3 * 47200
6Union Hallein 1113 * 45190
7ASK 214222 * 
4417,50
8Mozart 19101332
 * 417,50
9Yokozuna Uttendorf
12 * 416,50

Freitag, 27. Januar 2023

Unsere Teams auf Reisen

Grafik: Pixabay von GDJ
Morgen muss unser Einserteam nach Salzburg, wo es beim ASK gastiert. Deren Landesliga A-Team liegt momentan zwei Punkte hinter unseren Yokozunas auf dem letzten Platz. Also eine wichtige Begegnung, weil es um die rote Laterne geht, wenngleich es heuer keinen Absteiger geben wird.

Das Senoplast-Team, klar führend in der 1. Klasse Süd, trifft in Runde 7 auf Schwarzach/Pjesak. Bei einem Unentschieden könnte man bereits zwei Runden vor Schluss die Meisterfeier veranstalten.

Unseren beiden Mannschaften alles Gute!


Dienstag, 24. Januar 2023

USK-Jännerturnier

Gestern sandt Sektionschef Feichtner Thomas folgende Einladung, die sich nicht nur an Klubmlitglieder richtet, sondern an jede*n Schachinteressierte*n:

Liebe Klubmitglieder !

Unser Januarturnier findet dieses Mal leider erst im Februar statt:

Termin: Freitag, 03.02.2023 um 1900h im Cafe Gröfler in Uttendorf !!!!!
voraussichtlich wieder 10min pro Spieler

Bitte um kurze Rückmeldung,
wer kommen kann.

Danke Euch bereits jetzt für die zahlreichen Teilnahmen.

Lg
Thomas Feichtner
Schachklub Uttendorf

Samstag, 21. Januar 2023

Schaukasten: 21.1.2023

Neuer Aushang in unserem Schach-Schaukasten neben der Dorfkrippe: 


 Ein Klick auf die Grafik vergrößert das Gesehene.

--> alle Schaukastenaushänge seit 2007!

Freitag, 20. Januar 2023

Hans Fischbacher +

Die Ältesten von uns kannten ihn noch: Hans Fischbacher vom damaligen Schachklub Bischofshofen, der auch mehrmals mit Uttendorfern die "Klingen kreuzte". Im Jahr 1978 wurde er mit 20 Jahren überraschend Salzburger Schach-Landesmeister.

Hans starb am 11. Jänner 2023. Hier ein von Franz Hager verfasster Nachruf:

Hans Fischbacher (1958-2023) EX Schach-Landesmeister 1978, Finanzbeamter, aus einer Pongauer Bauern-und Sägewerksfamilie in St. Johann stammend, ist am 11. Jänner 2023 verstorben.

Nach einem schweren Verkehrsunfall vor ca. 30 Jahren konnte sich Hans leider nicht mehr dem Schach widmen, war teilweise gelähmt und wurde von seiner Familie gepflegt.

Hans stammt aus der stark vertretenen Schach-Boomer-Generation aus den 1970er Jahre, die sich im Sog von Bobby Fischer für das schöne Spiel begeisterte.

Mit dem ehemaligen Schachklub Bischofshofen wurde er groß und feierte sehr schöne Erfolge: bis zum Westligameister und Landescupsieger.

Als erst 20-jähriger wurde er 1978 bei einer besonders stark besetzten Salzburger Herren-Landesmeisterschaft sensationell Sieger und hatte auch noch die Nerven, im Stichkampf gegen den punktegleichen Ischler Gerhard Mikenda 2.0 zu gewinnen.

1978 wurde Hans im internationalen A-Runden-Turnier von Verona guter Dritter. Später spielte er noch einige Jahre beim Verein Salzburg Süd.

Wir halten Hans Fischbacher als guten Spieler sowie als beliebten und geselligen Schachfreund  in guter Erinnerung.

--> Parte!

Donnerstag, 19. Januar 2023

Neuer Sieger beim Jugend-Neujahrsturnier

Das Jugend-Neujahrsturnier wurde eine Beute vom erstmals teilnehmenden Alexander Hörfarter, seines Zeichens vierfacher Landesmeister in verschiedenen Altersklassen. Ebenfalls erstmals konnte der um 5 Jahre jüngere Amir Chanbabaev Platz 2 erreichen. Auf Rang 3 kam der in der Gesamtwertung führende Eddie Gumz, der seinen jüngeren Bruder Lewis knapp hinter sich lassen konnte.
Erwähnenswert auch der 6. Rang von Manuel Lerch, einem Anfänger, der in der Endwertung vor einigen Profis liegt.
Insgesamt
hatten 21 jugendliche Klubmitglieder um die "Trophäen", kleine Spardosen-Glücksschweinderl, gekämpft.
Insgesamt waren 20 Burschen und ein Mädchen am Start.

Die Gewinner der Sparschweinchen von links: Adrian, Lewis, Alexander, Amir und Edward

Hier die Reihung der SpielerInnen mit mindestens 50% der erreichbaren Punkte beim Neujahrsturnier:

Rg.SnrNameTypsexGrEloNPkt. Wtg1  Wtg2  Wtg3 Rp
11Hörfarter AlexanderU16
Prof110570730,51785
23Chanbabaev AmirU12
Prof89660629,51342
32Gumz EdwardU12
Prof1001515321176
411Gumz LewisU10
Prof0505281191
56Fritzenwanger EliasU12
Prof04,50425,51135
616Lerch ManuelU10
Anfä0414301035
74Berger BenU12
Prof040426,51083
815Lackner JosefU12
Prof03,50327,5985
918Margic LukaU12
Prof03,50327985
1012Höllwerth LukasU12
Prof03,503261018
1120Rodlberger ReneU10
Anfä03,50324,51000
1217Margic LanaU10wAnfä03,50220,5943
1310Gassner PaulU10
Anfä03,50219943


Noah und Paul, die beiden strahlenden Sieger vom "Pausen-Rätselblatt"

--> zur kompletten Liste!

--> Stand in der Gesamtwertung nach drei Bewerben!

--> alle Details bei chess-results!

Montag, 16. Januar 2023

Neue (und alte) Schachwitze und -anekdoten zum Fasching

Im Russischen Arbeitslager (Gulag) verfolgten die Häftlinge abends immer aufgeregt im Radio die Partien beim WM-Kampf Fischer (USA) gegen Spasski (UdSSR). Leider, bei unentschiedenem Zwischenstand, entdeckten die Aufseher das Radio und konfiszierten es. Die Häftlinge erfuhren keine weiteren Resultate mehr.
Nach zwei Wochen kam ein neuer Häftling ins Lager. Sie fragten ihn: „Wie steht es bei der Schach-WM?“ Er antwortete: „Ich habe verloren.“

(aus https://hagener-schachverein.de/)

 

Neueste Forschungen haben nun belegt, dass der Neandertaler schon Blindschach spielte.
Was die Belege sind?
Man fand bei Ausgrabungen keine Schachspiele.

(aus https://hagener-schachverein.de/)

 

Freundin 1 weinerlich: "Mein Mann schlägt mich ständig!"
Freundin 2 energisch: "Verlass ihn!"
Freundin 1: "Dann spielt er aber mit einer anderen Schach!"

 

Eine wahre Geschichte:
Werner Lamberger jun. zeigte mir einmal vor einem Mannschaftskampf die abgebildete Diagrammstellung und meinte zu mir: "Lois, schau dir die Stellung gut an!" Nach einer Weile meinte er: "Ich wette mit dir um einen Euro, dass ich den Bauern in eine Dame umwandeln kann."
Eingedenk, dass das eine totale Remisstellung ist, ließ ich mich auf die Wette ein.
Werner zog den Bauern nach a7, ich Kb7, dann Werner a8D mit dem Triumphgeschrei: "Ich habe den Bauern in eine Dame umgewandelt, einen Euro bitte!" 
Laut lachend beglich ich meine Wettschuld.
 
Da meinte Werner: "Jetzt wette ich mit dir um einen weiteren Euro, dass du mit Weiß das nicht zustande bringst." Ahnend, dass dieser Fuchs etwas auf Lager haben wird, ließ ich mich dennoch auf die zweite Wette ein. Also: Ich zog den Bauern nach a7 und Werner meinte trocken: "Ich gebe auf!" Lautes Gelächter ringsum.
Ich war nicht der einzige, von dem Werner kassierte....
 
 
Im Blog stellte ich einmal die Frage, was wohl auf dem Grabstein eines verstorbenen Schachmeisters stehen könnte. Als Kommentar kamen unter anderem folgende "Inschriften":

Matt gesetzt nach 97 Jahren!

Er zieht nie wieder...

Schachmatt!

Verloren durch Zeitüberschreitung !

 

Das Schachbuch für Nichtspieler aus dem Jahr 1880 von Adolf Rögner besteht aus einem Cover und einer Rückseite, innen sind nur 2 Seiten:
Seite 1: Titelseite mit der Aufschrift "Spielregeln für Nichtspieler, 14. verbesserte Auflage "
Seite 2: Hier ist folgender Text zu lesen: "§§ 1 - 101: Halts Maul!"
(aus dem ---> "Tagebuch 5 der Kuriositäten" von Schachimedes)


Als die beiden früheren Großmeister Dawid Janowski und Carl Schlechter wieder einmal gegeneinander eine Turnierpartie austrugen, standen rund um deren Tisch zahlreiche Zuschauer. Da stieß ein Kiebitz hinzu, der sich nach einer Weile flüsternd an den Nebenmann wandte: "Wer ist Schlechter?" Zur Antwort bekam er zurückgehaucht: "Janowski!"

 

Eine Anekdote, über die ich immer wieder lachen muss:

Der polnische Schach-IM Kazimierz Makarczyk, der deutschen Sprache kaum mächtig, spielte 1930 beim Int. Turnier in Hamburg mit. Beim Abendessen im Hotel ging ein Herr an seinem Tisch vorbei, wobei er sich leicht verneigte und höflich "Mahlzeit!" sagte. Daraufhin erhob sich der Schachmeister, verbeugte sich ebenfalls und erwiderte: "Makarczyk!"
Die gleiche Prozedur wiederholte sich an den beiden folgenden Abenden. Das kam dem Polen dann doch etwas seltsam vor. Er erkundigte sich bei Freunden, ob das in Deutschland denn so üblich sei, dass man sich immer wieder vorstelle. Belustigt wurde er aufgeklärt, was das Wort des Fremden bedeutet.
Am vierten Abend saß Makarczyk schon wieder an seinem Tisch, als besagter Herr den Saal betrat. Nun wollte der Pole sein neues Wissen anbringen, stand auf, verbeugte sich und wünschte "Mahlzeit!" Der Fremde stutzte kurz, verneigte sich dann auch und sprach: "Makarczyk!"

(entdeckt im Buch "Damenopfer" von Christian Hesse, C.H.Beck-Verlag und hier frei nacherzählt)

 

Was ist der Unterschied zwischen einer großen Pizza Margherita und einem Schachmeister? 
Die Pizza kann eine vierköpfige Familie satt machen.


Magnus Carlsen spielte im Jahr 2003 gemeinsam mit seinem Vater und seiner ältesten Schwester beim  Schwarzacher Schachopen im Pongau mit. Der 13-jährige, im gleichen Monat wurde er IM, spielte natürlich zumeist auf der Bühne. Magnus selbst verließ immer wieder sein Brett, um den Spielstand bei Schwester und Vater zu sehen. Auch hielt er sich immer wieder bei einem Saalfeldener Jugendlichen auf, der abseits des Brettes immer mit seinem Gameboy spielte.

Als Magnus wieder einmal an sein Brett  zurückwollte, stand rundherum eine dichte Traube von Kiebitzen. Magnus begann, sich durch die Menschenmauer zu drängen. Da sah ihn ein älterer großer Herr von oben her an und wies ihn streng zurecht: "Hör auf zu drängen. Das hier ist nichts für Kinder!"


Zum Abschluss ein makabrer Witz, der mich jedoch auch immer erheitert:

Nachdem ein Schachmeister gestorben war, hörte einer seiner Freunde in der Nacht eine Stimme. Es war die des verstorbenen Schachmeisters: "Hallo, mein Freund, ich habe für dich zwei Nachrichten: eine gute und eine schlechte. Welche willst du zuerst hören?"
"Die gute!"
"Es ist herrlich hier im Himmel. Es gibt die ganze Zeit Schachturniere. Du kannst gegen Schachmeister wie Morphy, Aljechin, Lasker, Tal, Capablanca, Botwinnik usw. spielen."
"Fantastisch", sagte der Freund, "und was ist die schlechte Nachricht?"
"Du hast am Samstag Schwarz gegen Bobby Fischer!”


Und zum Schluss noch einmal der Link zur letzten Faschingszeitung unseres Klubs aus dem Jahr 2012, bei der man aber Insiderwissen benötigt, um lachen können: https://www.algr.at/algratdb4/schach/usk/fasching/Faschingszeitung%202012%20gesamt.pdf

Sonntag, 15. Januar 2023

Fotos vom gestrigen "Großkampftag"

 

Rene Sauerschnig hat gestern bei den beiden Uttendorfer Begegnungen einige Fotos geschossen. Danke!

Ein Klick auf das Bild führt zum Album!