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Sonntag, 18. September 2022

Aus der gestrigen Begegnung Senoplast Uttendorf - Union Bergheim

Endspiel aus der Partie Walter Scharler gegen Rupert Sonnbichler:

In der folgenden Stellung aus der Partie Wolfgang Mosshammer gegen Alois Grundner sen. glaubte Weiß, den zweimal angegriffenen Bauern auf e5 schlagen zu dürfen, was sich als Irrtum herausstellte:

Donnerstag, 19. Mai 2022

Glück und Glas ...

... wie leicht bricht das! 

Diese Erfahrung musste letzten Samstag auch Mike Thurner machen. 

Er erreichte in der Partie gegen Stefan Heigerer (ASK Salzburg) diese Stellung. Weiß (Mike) ist am Zug. Er kann nun sich nun von Schwarz entweder den d3 oder den h5-Bauern holen, was nach materiellem Ausgleich aussieht. Mike entschloss sich zu Td4+ - und verlor.

Laut Computeranalyse hätte Txh5 remis gehalten. Bitte prüfen!

Sonntag, 27. Dezember 2020

1. Germeringer Schachmagazin für Trainer und Fortgeschrittene

Das tolle Magazin bot der deutsche ---> Schachklub Germering kostenlos an. Dort findet man auch weiteres Trainingsmaterial.

Die umfangreiche Arbeit ist vor allem für TrainerInnen gedacht, seine Inhalte sind aber auch für interessierte Fortgeschrittene sehr brauchbar und lehrreich. Die folgende PDF-Datei kann man durch Anklicken des kleinen Quadrates mit den 4 Pfeilen rechts unten zur Gänze öffnen und abspeichern.

Sonntag, 29. November 2020

Spaß zum Sonntag

Der Überfluß pflegt auch der Allerweisesten Verstand zu blenden.
 
Das soll Friedrich der II. gesagt. Mit diesem Namen werden in Wikipedia 45 Könige, Herzöge, Grafen und Bischöfe aufgeführt. Welcher auch immer es war, der diese Weisheit von sich gegeben hat - er hat sicher nicht dieses Schachdiagramm aus Walter Rädlers Newsletter gekannt. Denn trotz des Überflusses von 10 schwarzen Königen wird sich der Weißspieler den Verstand nicht blenden lassen und sofort die richtige Lösung nennen können.
 
Aufgabe: Weiß setzt einzügig acht schwarze Könige matt.
Zusatzfrage: Welche weiße Figur gehörte um ein Feld versetzt, dass es alle 10 Könige getroffen hätte?


Lösung (nach dem Doppelpunkt mit der Maus markieren): Se5! Nur die beiden Könige auf der c-Line haben noch Fluchtfelder. T auf b3 nimmt auch die letzten Fluchtfelder.

Sonntag, 12. Januar 2020

Nachlese zur 5. Runde

Von den gestrigen Yokozuna-Partien bekam ich nichts mit, hatte ich doch bei meiner 5-Stunden-Partie gegen Manuel Holzer konzentriertest zu kämpfen, um nicht unterzugehen. Im nachhinein beim gemeinsamen Essen hörte ich das eine oder andere:

So soll Jewgeni sein Spiel gegen Stefan Heigerer mit zwei Türmen gegen Dame sehr schön gewonnen haben. Herbert Gampersberger kam gegen Reinhard Vlasak durch einen gröberen Fehler in eine schnelle Verluststellung.
Ortrun musste gestern die Überlegenheit von Christoph Löffler anerkennen. Thomas Feichtner benötigte wie ich 5 Stunden, um das Spiel gegen Robert Navratil mit einem Remis zu beenden.

Tabellenstand der Landesliga A nach Runde 5:

RANG MANNSCHAFT 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10MP PKT.
1Ranshofen 1*


54.55
55.51025
2SIR Top
*4.54


64.54.51023.5
3ASK 2
1.5*3.54.5


3.53.5816.5
4Ach/Burghausen 1
22.5*
4
34
515.5
5Yokozuna Uttendorf1
1.5
*4.535

515
6Mozart 19101.5

21.5*4

5414
7Mattighofen 19611


32*34.5
413.5
8Mayrhofer Neumarkt
0
31
3*
3.5410.5
9HSG Schattauer Golling11.52.52

1.5
*
08.5
10Ranshofen 20.51.51.5

1
2.5
*07

Fritz 16 beurteilt diese Stellung
mit 6,5 Plus für Weiß (Marco).
Vorschlag: f4 mit folgendem Sg7
gewinnt bald je nach Verlauf einen
der beiden Läufer.
Bei den "Senoplastlern" gefiel Alexanders Partie naturgemäß besonders, konnte er sie doch schön und überzeugend gewinnen.
Marco Maier mit Weiß stand gegen Konrad Gall sicher besser (siehe Diagramm rechts, in dem Marco sofort den Bf7 schlug) und übersah die Chance, den Sack zuzumachen. Konrad konnte in ein Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern abwickeln, wonach nichts mehr ging.
Mit unseren beiden Landesmeistern werden wir noch viel Freude haben, zeigen sie doch extrem viel Einsatz:
Gestern kamen Marco und Alexander zum Nachmittagsspiel, nachdem sie den Vormittag über in Hallein beim Kadertraining waren.
Als Walter Scharler gegen Martin Eder ins Remis einwilligte, soll er die bessere Stellung gehabt haben. Umgekehrt war es auf Brett 4: Helmut Gruber stand besser, konnte sein Spiel gegen Johny Hechenberger aber auch nicht gewinnen.

Tabellenstand der 1. Klasse Süd nach Runde 5:

RANG MANNSCHAFT 1 2 3 4 5 6 7 8 PO1 PO2 PO3 PO4MP PKT.
1Union Hallein 2*24.534

4*


817.5
2Zell am See3*2

343.5
*

815.5
3Pjesak /Schwarzach 20.53*
2.52.53.5


*
612
4Raiba Taxenbach 12

*242.54.5


*515
5Senoplast Uttendorf1
2.53*2
5*


513.5
6pum4.at-Webdesign-Golling
22.513*2.5

*

411
7Raiba Taxenbach 2
11.52.5
2.5*2

*
29.5
8Bergheim11.5
0.50
3*


*26


---> alle Details zu den Salzburger Ligen bei chess-results!
---> ausführlicher Bericht zum Yokozuna-Spiel auf der ASK-Website!

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Ein schönes Matttreiben

Marco Maier ist einer unserer beiden Jugend-Landesmeister. Momentan hält er im Turnierschach bei 1400, im Rapidschach hat er ja schon an die 1600.

Am letzten Sonntag traf er in Golling auf seinen Kaderkollegen Martin Brandauer (Elo 1563). Die beiden haben schon viermal gegeneinander gespielt und es steht jetzt nach der letzten Partie 2:2.

Was sie da am Sonntag aufführten, vor allem natürlich Martin, der die Partie gewinnen konnte, ist nicht von schlechten Eltern.

In dieser Diagrammstellung schlug Marco nach einem mehrfachen Figurentausch den h3-Bauern und war sich sicher, dass sein König durch die Bauernreihe vor ihm genügend geschützt ist. Doch Martin begann nun ein schönes und interessantes Matttreiben:
---> http://view.chessbase.com/cbreader/2019/10/3/Game38002545.html (bei dieser Partie stimmt die Nummerierung der Züge nicht!).

PS: Dieser Post ist der 3.000ste unseres Blogs!



Sonntag, 18. August 2019

Das "Unsterbliche Schachproblem"

Heute fand ich in einem Newsletter von Walter Rädler, einem Funktionär des Deutschen Schachbundes, die folgende Studie von Conrad Bayer, als "Unsterbliches Schachproblem" benannt. Eine belustigende Abfolge: Weiß opfert alle Spielsteine bis auf einen Bauern, der schwarze König ist zuletzt von 4 Figuren und drei Bauern umringt, ist aber vom d-Bauern mattgesetzt.
Romantisches Schach!

Dienstag, 16. Oktober 2018

Johnys Glanzstück

In der letzten Runde gegen Taxenbach II traf unser Johann "Johny" Hechenberger auf den Taxenbacher Senior Hans "Kuli" Kollmann. Hans spielt gegen e4-Eröffnungen immer die Russische Verteidigung.

Diesmal traf er mit Johny auf einen Gegner, der seine Ungenauigkeiten gnadenlos strafte. Nach Kulis erstem Fehler in der Diagrammstellung, dem Springerzug nach d6, fuhr Johny schwere Geschütze auf.

---> Eine sehenswerte Kurzpartie!

Samstag, 22. September 2018

1. Kl. Süd: Start mit knappem Sieg

Grundner-Sonnbichler
Schwarz am Zug
In der ersten Runde der 1. Klasse Süd mussten wir gleich zu Beginn in den Norden fahren. Wir hatten ein Auswärtsspiel in Bergheim zu bestreiten.

Auf Brett 4 setzte Werner Lamberger sen. nach etwa 7 Zügen seinen Spielpartner Harald Schörghofer mit Dame und Läufer auf h7 matt.
Nach gefühlten 1,5 Stunden  stand es für uns 0:3, da Johny Hechenberger und Wolfgang Schweiger ihre Gegner Thomas Proksch bzw. David Schellander besiegen konnte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Marco auf Brett 5 zwei Mehrbauern gegen Wolfgang Moßhammer, ich führte auf dem 1. Brett mit einem Bauernplus gegen Rupert Sonnbichler. Gedanken an einen hohen Sieg kamen auf.

In der obigen Diagrammstellung hatte ich soeben meinen Turm auf die 7 Reihe gesetzt, was Rupert mit T8e7 parierte. Ich deckte meinen Turm mit Tcd3.
Und dann bekam ich den KO-Schlag. Wie erledigte mich Schwarz? Bitte die nächste Zeile mit der Maus markieren!
Txe3!! gewinnt den Läufer und die Partie.
Es stand 1:3 und kurz darauf verpatzte in Zeitnot auch Marco seine Stellung und gab auf. So wurde aus dem erhofften hohen Sieg ein denkbar knapper.

Die Tabelle nach Runde 1:



Samstag, 17. März 2018

Schöner Erfolg gegen Ranshofen

Man konnte eine schlimme Niederlage erwarten, doch es kommt oft anders, als man denkt:
Gegen Ranshofen II gelang daheim ein schönes 3:3-Ergebnis.

BRYokozuna UttendorfELORanshofen 2ELO3:3
1Danojevic Zivko2026Knoll Hermann22900:1
2Feichtner Thomas2098Bensch Patrick21300.5:0.5
3Lamberger Werner2016Schwarzmeier Klaus21600:1
4Schweiger Wolfgang1791Stadler Alexander20931:0
5Scharler Walter1711Siemens Andreas19570.5:0.5
6Schöpf Patrick1677Swanidze Ilia19261:0

Die Bretter 1 und 3 gingen für uns sehr schnell verloren. Dann gewann ebenso überraschend rasch unser "Edeljoker" Patrick Schöpf, der die Dame seines Gegners fesseln konnte. Als nächster erreichte Walter Scharler sein Remis, obwohl seine Stellung eine Zeitlang alles anders als schön ausgesehen hatte.
Zu diesem Zeitpunkt kam ich kiebitzen. Meiner Meinung nach stand Wolfgang in einem Turmendspiel mit Minusbauer sehr kritisch, die Stellung von Thomas schätzte ich als remis ein.
Schlussstellung Feichtner - Bensch
Weiß am Zug
Doch plötzlich gewann Wolfgang gegnerische Bauern, die Alexander im Vertrauen auf die Stärke seines Freibauern nicht sehr beachtet hatte. Sieg!
Inzwischen hatte Thomas in einem scharfen Endspiel zwei Mehrbauern. Doch das Weiterspielen freute ihn zu fortgeschrittener Stunde nicht mehr und er erzwang mit Dauerschach ein Remis. Seine Endstellung zeigt das Bild.

Summa summarum: Super für uns! Ob es für den Verbleib in der Liga reichen kann, weiß ich noch nicht, da die anderen Ergebnisse noch nicht bekannt sind

---> alle Details!

Sonntag, 21. Januar 2018

Auf ins "Untere Play Off"

Leider ist das Vorhaben des Senoplast-Teams nicht geglückt, durch ein schönes Ergebnis in der letzten Runde des Grunddurchgangs in der 1. Klasse Süd gegen Tabellenführer Golling noch das obere Play Off zu erreichen. Die Tennengauer waren im Schnitt um 200 Elopunkte stärker, sodass die 3,5:1,5-Auswärtsniederlage keine große Überraschung darstellt.

Die Begegnungen auf den Brettern 1-3 endeten nach Kampf remis, deren Schluss-Stellungen unten zu sehen sind.
Werner Lamberger auf Brett 4 stellte einen Läufer für zwei Bauern ein, musste sich seinem Gegner Michael Wenger jedoch beugen. Schön spielte Marco Maier auf Brett 5 gegen den Routinier Franjo Ljubic sen., wobei unser Jugendlicher das Spiel die längste Zeit offen halten konnte, schließlich aber doch den Kürzeren zog.
Meine Schluss-Stellung auf dem ersten Brett gegen Hans Windhofer, Weiß am Zug. Sehr schwierig, Schwarz steht etwas besser!

Brett 2: Anton Wenger - Rene Sauerschnig, Weiß am Zug. Laut Fritz völlig ausgeglichen.

Hechenberger Johny, mit Weiß auf Brett 3, übersah diesen letzten schwarzen Zug Te8 von Friedrich Schlager. Hier wurde Remis vereinbart. Doch die schwarze Dame mit zwei Bauern gegen die Weißen mit Springer, Turm mit 5 Bauern muss sehr genau spielen, um nicht zu verlieren.

Samstag, 23. Dezember 2017

Gehirnjogging für Alt und Jung

Wer trotzt des nahenden Weihnachtsfestes Zeit findet, auch etwas für sich zu tun, ergötze sich am folgenden Diagramm. Schwarz droht einiges, doch Weiß am Zug kann sich retten.

Für unsere Yokozunas wird die Lösung eine Fingerübung sein, für unsere "Fortgeschrittenen" eine echte Herausforderung, die Stellung zu gewinnen, natürlich ohne Computer.

Für unsere Jugendlichen folgen hier einige Lösungshinweise, die durch Markieren der Zeile mit der Maus lesbar werden.
Hinweis 1: Weiß setzt in längstens 5 Zügen matt.
Hinweis 2: Der weiße Läufer zieht nie, doch ohne ihn wäre die Kombination unmöglich.
Hinweis 3: Der Turm zieht als erster.
Hinweis 4: Nach dem schwarzen Königszug opfert sich der Turm.
Hinweis 5: Die Dame vollführt einen verblüffenden Zug.
Hinweis 6: Es wird auf g7 matt gesetzt.

Wer von unseren Jugendlichen die Lösung ohne jede Hilfe geschafft hat, melde sich bei Gelegenheit bei mir!

---> zur Lösung mit Abspiel!

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Erstaunlich schlau!

Gestern starteten die Fortgeschrittenen ein siebenrundiges Schnellschachturnier (15 Min.), wobei drei Runden absolviert wurden. Johannes und Marco sind noch mit 100% im Rennen.

Da zum Abschluss noch etwas Zeit war, wurde den Kindern das links stehende Diagramm geboten, bei dem Weiß am Zug ist.
Sie wurden aufmerksam gemacht, dass Schwarz einzügig matt droht, dass aber Weiß in mehreren Zügen matt setzt, was also nur durch "Hammerzüge" möglich ist, da für "stille Züge" keine Zeit bleibt.

Und zu meiner Überraschung lieferte der Jüngste, der achtjährige Johannes, in kürzester Zeit die Lösung! Einfach super!

Das Matt schon gefunden? Wenn nein und neugierig, dann die nächsten beiden Zeilen bitte mit der Maus markieren!
1.Dg4+ Kh8 (bei Lg7 setzt Dxg7 matt) 2.Dg7+!! Lxg7 (erzwungen)  3.Tc8+ Lf8 (man könnte das Matt durch Zwischenziehen des schwarzen Turms und der Dame noch hinauszögern)  4.Txf8++

Montag, 9. Oktober 2017

Knappe Niederlage zum Auftakt

Unsere Zweiermannschaft "Senoplast Uttendorf" empfing zum Auftakt in der 1. Klasse Süd Union Hallein 2, ein Team, das im Eloschnitt um 150 Punkte überlegen war. Die Begegnung endete mit einem 2:3. Im Verlauf des "Kampfes" erlebten die Akteure einen wechselhaften Nachmittag. Die Infos in den folgenden Zeilen ließen mir Rene Sauerschnig bzw. Gregor Hörfarter zukommen, wofür ich ihnen danke.

Brett 1: Rene Sauerschnig, 1484 - Rudolf Berti, 1676    0:1
In der Eröffnung konnte Rene unseren Landesverbandspräsidenten klar überspielen. Nach 20 Zügen hatte er folgende Stellung (rechts)  erreicht, die Fritz mit etwa +7 bewertet. Statt nun als Schwarzer g4 zu ziehen, entschied sich Rene für Lb7 - und von da an ging es bergab. Schade!
Ausgleichende Gerechtigkeit gab es durch ein Kuriosum auf Brett 2: Ernst Griessner, 1547 und Gerhard Rosenlechner, 1636, hielten die Stellung auf ihrem Brett für matt. Gerhard reicht zur Aufgabe die Hand, also 1:0 Dann erst entdeckten die beiden, dass das Matt durch Vorstellen einer Figur verhindert werden hätte können.
Brett 3: Josef Landauer, 1494 - Erich Hecher, 1338    0:1
Sepp spielte die längste Zeit mit einem Minusbauern, konnte die Partie nicht "drehen" und verlor.
Brett 4: Alexander Hörfarter, 1083 - Felix Kipman, 1367    1:0
Ein schöner Sieg für unser Stuhlfeldener Nachwuchstalent, das seinen älteren Spielpartner nach gutem Spiel matt setzen konnte. Und Felix hatte seine Schachbegabung u. a. schon bei der Pinzgauer Meisterschaft in Maishofen bewiesen, als er Platz 6 (!!!) belegte.
Foto: Rene Sauerschnig
Brett 5: Johannes Hörfarter, 878 - Filip Kipman, 1293   0:1
Filip "rächte" seinen Bruder und hielt das Duell Hörfarter - Kipman unentschieden.
Alexander (Bild links) verfolgt noch zu sehr seine gefassten Pläne, ohne die Änderungen in der Stellung zu berücksichtigen. Aber er ist ja erst 8 Jahre alt.

----> alle Details zur 1.Klasse Süd!

Samstag, 8. April 2017

Ein Kämpfer auf dem Schachbrett

Gerhard Schöpf ist einer der verlässlichsten Spieler unseres Vereins. Heuer absolvierte er alle 11 Spiele in Salzburgs höchster Liga auf dem starken zweiten Brett. Hier traf er auf Spieler, die, mit einer Ausnahme, alle mehr Elopunkte hatten als er selber. In allen Partien zeigt Gerhard aggressives Angriffsschach, bei dem auch der Zuseher auf seine Kosten kommt. Und neben 5 Unentschieden musste er mehrmals am Ende resignieren.
Gerhard bei seiner Siegespartie
In der letzten Partie aber hatte er endlich Glück. Gerhard stand die ganze Zeit gegen Waldemar Mertz etwas schlechter, hatte er doch wieder für einen Angriff eine ganz offene Königsstellung riskiert. Dann kam es zur Situation, wie im Diagramm oben links ersichtlich. Schwarz am Zug schlägt den Turm auf g5. Weiß muss wegen Matt auf g2 mit der Dame nehmen.
Und dann wäre eigentlich Gerhard wieder einmal auf Grund seines ungestümen Angriffs Verlierer geworden. Doch diesmal war das Glück auf seiner Seite. Waldemar fand nicht die besten Züge und Gerhard konnte mit einem Sieg die Landesligasaison abschließen. Gratulation!

Sonntag, 12. März 2017

Etüdenopfer

Im Nachhinein betrachtet, muss man feststellen, dass die Yokozunas am Samstag gegen die Mannschaft von Ach/Burghausen auf Grund der Kräfteverhältnisse an den einzelnen Brettern gewinnen hätten müssen. Aber es läuft nicht immer so, wie es sein soll.

Stellung vor Lxc4
Auf Brett 6 saß Manfred "Tuss" Theußl, ein verlässlicher Spieler mit 1976 Elo, international über 2000, der heuer bisher 3 Punkte aus 5 Partien erzielte und noch keine Niederlage erlitt.
Manfred geht in letzter Zeit mehr und mehr die Musik durch den Kopf: War er schon immer ein Jazzfan, allerdings nur passiv, engagiert er sich seit einigen Jahren aktiv als "Tubabläser" in der Bürgermusik Saalfelden. Nachdem er auch schon seit 14 Jahren Cello lernt, trat er jetzt zusätzlich als Cellist dem Zeller Streichorchester bei. Und so geistern manchmal Bass-Soli oder Cello-Etüden durch seinen Kopf, auch zu Zeiten, wo sie nicht so ganz passen. Das wird wohl auch in der letzten Partie gegen Waldemar Weber, Elo 1649, mehrmals so gewesen sein.
Eine total überlegene Stellung verdarb Manfred durch überhasteten Angriff - dann kam noch die links abgebildete Stellung:
Schwarz am Zug schlug den zweifach gedeckten Bauern c4!?!?? Die Idee war, dass nach dem weißen Lxc4 die schwarze Dame auf e5 nimmt und damit beide ungedeckte Türme angreift. Das hieße für Schwarz: zwei Bauern und Qualität gewonnen. Manfred, gerade bei einer grifftechnisch besonders fordernden Etüde, deckte den e5-Bauern flugs mit Te1, womit er den sicheren Sieg vergab und viele Züge später ins Remis einwilligen musste.
Nach Dxc4 und dem schwarzen Dxe6 hätte aber Weiß mit Dc3 (auch Tc3 wäre eine Möglichkeit gewesen) den Gewinn eines Läufers behauptet.

Und die Moral von der Geschicht'? Denk an d' Musi immer nicht!
(Dieser Post wurde mit ausdrücklicher Erlaubnis des "Opfers" verfasst.) 😄

Donnerstag, 9. März 2017

Matt in 2

Im heutigen Schülerschachtreffen gab es eine weitere Rätselrunde  im "Löserwettbewerb". Auf drei Brettern wurden die Diagramme gezeigt und die Schüler mussten die Lösungen auf dem unten gelinkten Arbeitsblatt aufschreiben. Dabei handelte es sich um eine Aufgabe, die für manche Anfänger noch zu schwierig war. Doch zwei Kinder, Marco und Alexander, hatten alles richtig (24 Punkte) und zwei weitere (Josef bzw. Johannes) kamen auf 22 bzw. 20 Pkt.!
Eine Superleistung! Gratulation!

---> Aufgabenblatt mit Lösung!

Sonntag, 5. März 2017

Schluss-Stellung Siemens-Schweiger


Diese Stellung stammt aus der jüngsten Partie Andreas Siemens (Ranshofen, 2036) gegen unseren Wolfgang Schweiger (1886). Wolfgang führte die schwarzen Steine und zog Sa5, was Andreas mit Ld1 erwiderte. Hier einigte man sich auf Remis.

Hätte Wolfgang mit Txb5 den Bauern geschlagen, wäre meiner Meinung nach das Spiel auch kaum zu gewinnen gewesen.




Wie mir heute Wolfgang Schweiger mitteilte, ist obiges Diagramm nicht richtig dargestellt. Die Stellung mit Schwarz am Zug (Sa5) sah so aus:










Tut mir leid!

Donnerstag, 2. März 2017

Gampersberger - Schwarzmeier remis

Gampersberger (Uttendorf) - Schwarzmeier (Ranshofen) remis:

In dieser ausgeglichenen Stellung begann nun nach dem letzten Zug Se5 ein offener Schlagabtausch mit Situationen, die in der ohnedies schon knappen Zeit schwierig zu berechnen waren.

Um es kurz zu machen: Das Spiel endete nach vielen weiteren Zügen remis. Im Verlauf hätten aber beide Exponenten die Partie für sich kippen können.

Sonntag, 26. Februar 2017

Schöner Präsi-Sieg

Einen schönen Sieg erzielte unser "Präsi" Thomas Feichtner am Samstag gegen FM Patrick Bensch.

In einer sizilianischen Partie hatte Thomas mit Weiß in der Diagrammstellung soeben den Springer auf c6 geschlagen. Gute Fortsetzungen wären dxc6 oder Sxc3. FM Bensch entschied sich für bxc6, was den baldigen Verlust der Partie bedeutete.

---> zur Partie Feichtner - Bensch!

Gratulation, Thomas!