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Samstag, 8. April 2017

Ein Kämpfer auf dem Schachbrett

Gerhard Schöpf ist einer der verlässlichsten Spieler unseres Vereins. Heuer absolvierte er alle 11 Spiele in Salzburgs höchster Liga auf dem starken zweiten Brett. Hier traf er auf Spieler, die, mit einer Ausnahme, alle mehr Elopunkte hatten als er selber. In allen Partien zeigt Gerhard aggressives Angriffsschach, bei dem auch der Zuseher auf seine Kosten kommt. Und neben 5 Unentschieden musste er mehrmals am Ende resignieren.
Gerhard bei seiner Siegespartie
In der letzten Partie aber hatte er endlich Glück. Gerhard stand die ganze Zeit gegen Waldemar Mertz etwas schlechter, hatte er doch wieder für einen Angriff eine ganz offene Königsstellung riskiert. Dann kam es zur Situation, wie im Diagramm oben links ersichtlich. Schwarz am Zug schlägt den Turm auf g5. Weiß muss wegen Matt auf g2 mit der Dame nehmen.
Und dann wäre eigentlich Gerhard wieder einmal auf Grund seines ungestümen Angriffs Verlierer geworden. Doch diesmal war das Glück auf seiner Seite. Waldemar fand nicht die besten Züge und Gerhard konnte mit einem Sieg die Landesligasaison abschließen. Gratulation!

Sonntag, 26. März 2017

Rückschau auf die Landesliga A 2016/17

Erzielte mit  8,5 aus 11 die meisten Punkte:
Karl-Heinz Jergler, Mattighofen 1961
(Foto: WSV ATSV Ranshofen)
Spannend verlief die letzte Runde der Landesliga A im Spieljahr 2016/17. Neumarkt konnte mit einer Riesenaufstellung Schwarzach auf Distanz halten und holte sich den Landesmeistertitel. Gratulation und alles Gute in der 2. Bundesliga West!

Schwarzach wollte vielleicht gar nicht mehr Landesmeister werden, denn von den sechs Stammspielern, alles Legionäre, wurde nur GM Hajo Hecht aufgeboten, der gegen Zells Obmann Gerald Junger ein Remis abgeben musste. Super, Gerald! Dieser halbe Punkt reichte, um Uttendorf auf Distanz zu halten. So ist momentan Zell am See im Pinzgau die Nr. 1.

Bei unseren Yokozunas muss man bei den Pluspunkten vorerst unseren Sektionsleiter Thomas Feichtner erwähnen, der ein starkes Turnier spielte, was auch seine Performance von 2170 zeigt. Damit wird er in der April-Eloliste wieder über 2100 geführt werden.
Stärker als erwartet spielte insbesondere Manfred Theussl (3 aus 5, Pf 2022), weiters Gerhard Schöpf (3,5 aus 11, 1940), Wolfgang Schweiger (3 aus 9, Pf 1872) und Walter Scharler (25, aus 7, Pf 1785).

Neuerlich gab es eine nicht geringe Anzahl von Kontumazpartien, 10 waren es heuer. Der Kassier freut sich zwar darüber, weil er Strafgelder kassieren kann. Dem Ansehen des Schachsports ist es jedoch nicht zuträglich. In unteren Ligen ist es manchmal nicht möglich Ersatz zu stellen, dort kann so etwas vorkommen. Doch in der höchsten Landesklasse sollte das verboten sein. Und natürlich wird auch das Ergebnis verfälscht: So etwa bekam Ach/Burghausen heuer 5 Punkte geschenkt. Sicher hätten die 5 betroffenen Burghausener lieber gespielt als kampflos zu gewinnen und zusehen zu müssen.

Kreuztabelle der Landesliga A 16/17:

Rg.Team123456789101112 Wtg1  Wtg2  Wtg3 
1Sparkasse Neumarkt 1 * 335554646,0180
2Schwarzach/Pjesak 13 * 444444,0210
3Ranshofen 23 * 356443,0180
4Mattighofen 19612 * 354641,0170
5SIR Schaffenrath23 * 34538,0120
6ASK 213 * 32,590
7Mozart 19101½1 * 331,0111
Raika Ach/Burghausen12033 * 443531,0111
9Zell am See212 * 27,060
10Yokozuna Uttendorf2222 * 327,050
11ASK Post SV02½33 * 20,540
12Mattighofen 2½01½1 * 15,000

---> die Landesliga A 16/17 auf unserem Blog!
---> die Landesliga A 16/17 auf chess-results!


Samstag, 25. März 2017

Knapper Sieg in der Schlussrunde

Das Yokozuna-Team der Schlussrunde:
von links sitzend: Herbert Gampersberger,
Werner Lamberger jun.; stehend:
Wolfgang Schweiger, Zivko Danojevic,
Thomas Feichtner und Gerhard Schöpf;
In der Handelsakademie in Schüttdorf wurde die gemeinsame Schlussrunde der Landesliga A ausgetragen, bestens organisiert vom Schachklub Zell am See unter Gerald Junger. Sogar Gemeindechef Bürgermeister Peter Padurek nahm sich die Zeit, die Veranstaltung zu besuchen und zu eröffnen. Die Räume der Schule boten ein geeignetes Ambiente. Das Buffet der "Schachdamen" gefiel durch das große und sowohl optisch als auch geschmacklich ausgezeichnete Angebot. 
Bgm. Peter Padurek und Gerald Junger

Die stärkste Yokozuna-Mannschaft der Saison trat dabei gegen das Tabellenschlusslicht Mattighofen II an. Die Oberösterreicher kamen trotz des großen Tabellen-Rückstandes mit einer starken Aufstellung, die bisher erst einmal aufgeboten war. So konnten unsere Jungs dank eines Sieges von Gerhard Schöpf nur einen knappen 2,5:3,5-Sieg erringen. Zell am See verlor 2:4 und bleibt damit punktegleich dank der Zweitwertung vor unseren Yokozunas.

Die Paarungen:
Rene Grausgruber, 1843 - Zivko Danojevic, 2035                remis
Andreas Wahrlich, 2146 - Thomas Feichtner, 2096              remis
Mertz Waldemar, 1928 - Gerhard Schöpf, 1893                    0:1
Roland Werdecker, 1851 - Herbert Gampersberger, 1946     remis
Josef Feichtenschlager, 1791 - Wolfgang Schweiger, 1812  remis
Rudolf Muhr, 1753 - Werner Lamberger jun., 2022              remis

---> alle Details!

Donnerstag, 23. März 2017

Vorschau: Endrunde in der Landesliga A

In der Handelsakademie Zell am See findet am kommenden Samstag (15 Uhr) die gemeinsame Schlussrunde von Salzburgs höchster Liga, der Landesliga A, statt.

Spitzengruppe: Um den Landesmeistertitel = Berechtigung zum Aufstieg in die 2. Bundesliga West wird noch heiß gekämpft werden: Neumarkt, nur einen Punkt vor Schwarzach liegend, trifft auf den ASK 2 und hat damit das schwierigere Los als die Pongauer, die gegen Zell am See anzutreten haben. Bei Punktegleichstand wäre Schwarzach wegen der besseren Matchpunkte an der Spitze.
Ranshofen 2 und Mattighofen 1961 spielen um den dritten Stockerlplatz.

Mittelfeld: Hier liegen die Teams von SIR Schaffenrath, ASK 2, Mozart 1910 und Ach/Burghausen.

Abstiegsgruppe: Unsere Einsermannschaft Yokozuna ist momentan auf dem 10. Rang platziert, der normalerweise zum Verbleib in der Landesliga berechtigt. 1,5 Punkte vor uns findet man unsere Pinzgauer Kollegen aus Zell am See. Hinter uns liegen die Teams von ASK Post SV und Mattighofen II. Die ersteren können uns nur mehr theoretisch überholen. Mattighofen II, unser Gegner in der Schlussrunde, bildet das Schlusslicht. Sollte uns ein klarer Sieg gelingen und Zell am See gegen Schwarzach hoch verlieren, wäre noch eine Rangverbesserung auf 9 möglich.

Mattighofen II spielte bisher mit folgenden Aufstellungen:
12. Mattighofen 2 (EloDS:1979, Wtg1: 12,5 / Wtg2: 0)
Br.NameEloLandFideID1234567891011Pkt.AnzEloDS
1Grausgruber Rene1952AUT16100740000000½½1,092153
2Wahrlich Andreas2164GER24697486½½01,032172
3Mertz Waldemar1936GER246537300½½001,052077
4Werdecker Roland1947AUT16126460000001012,092072
5Baron Marek1836GER16208196000,022088
6Doellinger Anselm1974AUT16292550½½01½013,582013
7Muhr Rudolf1903AUT162742200½00000,571937
8Feichtenschlager J.1887AUT161492400½00101,572019
9Sycek Adolf1764AUT16447260000½0,551983
10Jankovic Hranislav1353SRB000,021909
11Schöfecker Ingemar1472AUT166009811,011796
12Priewasser Reinhard1622AUT162941700,012057
13Vorreiter Günter1775AUT1627449½0,511722

Sonntag, 12. März 2017

Etüdenopfer

Im Nachhinein betrachtet, muss man feststellen, dass die Yokozunas am Samstag gegen die Mannschaft von Ach/Burghausen auf Grund der Kräfteverhältnisse an den einzelnen Brettern gewinnen hätten müssen. Aber es läuft nicht immer so, wie es sein soll.

Stellung vor Lxc4
Auf Brett 6 saß Manfred "Tuss" Theußl, ein verlässlicher Spieler mit 1976 Elo, international über 2000, der heuer bisher 3 Punkte aus 5 Partien erzielte und noch keine Niederlage erlitt.
Manfred geht in letzter Zeit mehr und mehr die Musik durch den Kopf: War er schon immer ein Jazzfan, allerdings nur passiv, engagiert er sich seit einigen Jahren aktiv als "Tubabläser" in der Bürgermusik Saalfelden. Nachdem er auch schon seit 14 Jahren Cello lernt, trat er jetzt zusätzlich als Cellist dem Zeller Streichorchester bei. Und so geistern manchmal Bass-Soli oder Cello-Etüden durch seinen Kopf, auch zu Zeiten, wo sie nicht so ganz passen. Das wird wohl auch in der letzten Partie gegen Waldemar Weber, Elo 1649, mehrmals so gewesen sein.
Eine total überlegene Stellung verdarb Manfred durch überhasteten Angriff - dann kam noch die links abgebildete Stellung:
Schwarz am Zug schlug den zweifach gedeckten Bauern c4!?!?? Die Idee war, dass nach dem weißen Lxc4 die schwarze Dame auf e5 nimmt und damit beide ungedeckte Türme angreift. Das hieße für Schwarz: zwei Bauern und Qualität gewonnen. Manfred, gerade bei einer grifftechnisch besonders fordernden Etüde, deckte den e5-Bauern flugs mit Te1, womit er den sicheren Sieg vergab und viele Züge später ins Remis einwilligen musste.
Nach Dxc4 und dem schwarzen Dxe6 hätte aber Weiß mit Dc3 (auch Tc3 wäre eine Möglichkeit gewesen) den Gewinn eines Läufers behauptet.

Und die Moral von der Geschicht'? Denk an d' Musi immer nicht!
(Dieser Post wurde mit ausdrücklicher Erlaubnis des "Opfers" verfasst.) 😄

Samstag, 11. März 2017

Unglückliche Niederlage

Unser leicht geschwächtes Einserteam konnte gegen eine ebenso geschwächte Auswahl aus Ach/Burghausen leider nicht bestehen und kassierte eine 2:4-Heimniederlage.

Einzelheiten: Zivko musste um 18 Uhr wieder zur Arbeit, spielte dementsprechend schnell und stellte eine Figur ein.
Thomas kämpfte lange und beherzt, musste dann aber ein Dauerschach seines Spielpartners akzeptieren.
Gerhard trennte sich in fragwürdiger Stellung mit einem Remis.
Wolfgang litt ständig unter Zeitnot, kämpfte zuletzt ums Remis und stellte kurz vor dem Klappenfall einen Turm ein.
Meine Wenigkeit konnte die Partie auf Grund ungleichfarbiger Läufer unentschieden halten.
Manfred schien seinen Gegner "aufzufressen". Dementsprechend locker spielte er den scharfen Angriff, der schließlich aber im Sand verlief. Zu seinem Ärger fiel er noch auf eine Finte herein: Waldemar opferte einen Läufer, um in Folge einen Turm zu gewinnen. Darum schlug Manfred diesen Läufer nicht. Erst in der Analyse bemerkte er, dass er den Läufer ruhig nehmen hätte können, da er zwei Riposten gehabt hätte.








1Danojevic Zivko2035Huch Reiner22290:1
2Feichtner Thomas2096Magg Josef18640.5:0.5
3Schöpf Gerhard1893Neis Christian18690.5:0.5
4Schweiger Wolfgang1812Engelsberger Benno16070:1
5Grundner Alois1927Weise Wolfgang Dr.19280.5:0.5
6Theussl Manfred1975Weber Waldemar16490.5:0.5

---> alle Details zur LMM!

Dienstag, 7. März 2017

Endspurt

In der 1. Klasse Süd läuft am kommenden Samstag die gemeinsame Schlussrunde in Taxenbach (15 Uhr, Taxwirt). Dabei trifft unsere Senoplast-Mannschaft auf das zweite Team Schwarzachs in dieser Klasse. Mit mindestens 2 Brettpunkten könnte der schöne 3. Platz ins Ziel gebracht werden.
Bisher spielte Pjesak/Schwarzach mit 
Br.NameEloLandFideID12345678910Pkt.AnzEloDS
1Ljubic Franjo Jun.1735CRO145201840½1½½0½3,071737
2Sytsevich Maxim876BLR½00000011,581593
3Ljubic Ivan1065CRO010000102,081570
4Sytsevich Paul967BLR½00100012,581412
5Tominac Ivan1270CRO145458020000,031343
6Ljubic Lea917CRO14545780½000000,561272
7Ljubic Zvonimir841CRO1454579910½001,551271

In der Landesliga A wird zur gleichen Zeit die vorletzte Runde gespielt. Unsere Yokozunas empfangen daheim im Tischlerwirt Ach/Burghausen, den Achtplatzierten der Liga. Wenn die Gäste mit ihren stärksten Spielern kommen, dann haben wir wenig zu lachen. Doch auch die Ersatzleute haben durch die Bank eine beträchtliche Spielstärke, sodass unsererseits größte Konzentration vonnöten sein wird.
8. Raika Ach/Burghausen (EloDS:2095, Wtg1: 24,5 / Wtg2: 9)
Br.NameEloLandFideID1234567891011Pkt.AnzEloDS
1Huch Reiner2259GER4667174½001½½2,562189
2FMPflug Mathias2280GER4630041110+3,042204
3Stöhr Helmut1980GER24676594+000½0113,582070
4Festner Konrad2022GER24680532½½+0103,062036
5Magg Josef1935GER24680567½00+0½2,062030
6Neis Christian1902GER246805750½11,532015
7Achmed-Zade Ismail2011GER24663867½112,531939
8Weise Wolfgang Dr.2019GER46665180011,031995
9Bieringer Konrad1979GER4652789½+1010003,581945
11Weber Waldemar1796GER2468058311,011903
12Nyari Josef1840GER127166000½½1,041963
13Lippl Siegfried1817GER12912239000,021994
Beiden Teams alles Gute!