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Samstag, 30. November 2024

Ein Mattfinale von Elias

In der letzten LLB-Begegnung ASK Skywalker gegen Senoplast Uttendorf spielte Elias Teubner, Jungstudent, nach längerer Zeit wieder einmal in unserem Team.

Als Gegner bekam er auf Brett 2 den renommierten ASK-Spieler Stefan Heigerer zugeteilt. Stefan hatte eine Figur geopfert, erlangte dadurch aber nicht den erwarteten Vorteil, sondern verlor einen Bauern.
Mit dem 18. Zug ... Dh4 von Elias, er spielte mit Schwarz, war folgende Stellung entstanden:

 
 
Nun folgte 19. Sg3 Lf3!  20. Ld1 Sg4  21. h3 Dg3  22. Dxd4 und Elias überlegte nicht lange, ob er lieber auf g2 oder h2 mattsetzen soll.
SUPER, Elias, Gratulation, sehr schönes Finale!

Montag, 25. November 2024

Findest du die Lösung?

Am vorletzten Samstag wurde in meiner Partie mit Thomas Veigl (ASK Skywalker, führte die schwarzen Steine) folgende Stellung erreicht, als wir beide nach mehr als 5 Stunden nur mehr wenig Spielzeit auf der Uhr hatten:
 
Grundner - Veigl

Stockfish schätzt die Stellung als ausgeglichen ein.
Mein letzter Zug war Sf3, wobei ich das folgende Abspiel schon gesehen hatte. 

Thomas meinte nun, das Wagnis auf Gewinn des h5-Bauern riskieren zu können, da er keinen gefährlichen Abzug sah.

Nach 1) ... Kxh5 folgte (MARKIERE DIE BEIDEN FOLGENDEN ZEILEN, UM DIE LÖSUNG ZU SEHEN:)
2) dxc5 Lxc5 (sonst verliert Schwarz den Springer) 3) Se5+ Kh4 und nach 4) Sd3 gab Thomas auf, weil er eine Figur verliert.

Sonntag, 17. November 2024

Finale im letzten Theußl-Spiel

Unser Professor Manfred Theußl spielte letzte Woche nach langer Zeit wieder eine Partie für unseren Klub. In seinem Spiel mit dem Burghausener Norbert Felber kam es zu folgender Stellung, in der Norbert soeben den weißen Bauern nach g3 gezogen hatte.

Das ermöglichte Manfred einen schönen und schnellen Sieg, indem er den Bauern mit dem Läufer schlug.
Gratulation Tuss - und danke fürs Zeigen!

Sonntag, 28. Januar 2024

Thurner - Wittmann 1:0

 Mike Thurner mit Weiß zog in seiner gestrigen Partie gegen Helmut Wittmann zuletzt f5, was ihm den Gewinn einer Figur einbringt.


Sonntag, 9. Oktober 2022

Mal anders: Weiß setzt nicht matt!

Anlässlich einer Präsentation des Buches "SMadness -Von Schönheit und Schrecken des Schachspiels" von Michel Ehn und Ernst Strouhal wurde dieses Diagramm veröffentlicht:

Weiß zieht und setzt nicht matt!

Lösung (mit der Maus die Zeile nach dem Doppelpunkt markieren): Tc6

Samstag, 26. März 2022

Unentschiedenes Pinzgauderby in der 1. Klasse Süd

(Fotograf unbekannt, Bild und Diagramm: Thurner Mike)
Alle heutigen Spielpaarungen der Begegnung Taxenbach I - Uttendorf II in der ersten Klasse Süd waren nach gut zwei Stunden beendet, wobei das "Pinzgauderby" mit 2,5:2,5 friedlich endete.

Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere "alten Hasen" auf den ersten drei Brettern die Punkte erzielen konnten. Die beiden Jugendlichen bekamen es mit elomäßig ziemlich überlegenen Gegnern zu tun und mussten sich geschlagen geben, haben aber sicher wieder einiges dazugelernt.

Auf dem Bild fehlt Johny Hechenberger.

Paarungen:

Brett Taxenbach  2,5
Elo Ergebnis Uttendorf  2,5
Elo
1 Konrad Gall 1613  1/2 Walter Scharler 1673
2 Hans Kollmann 1577 0:1 Johny Hechenberger 1490
3 Hermann Zechner 1255 0:1 Michael Thurner 1734
4 Hans Grünwald 1462 1:0 Elias Teubner 0
5 Wolfgang Brugger 1605 1:0 Khalid Isayev 0

Hier die Schluss-Stellung der Partie auf Brett 3. Michael Thurner als Weißer gewinnt mit nettem Matttreiben (Schwarz am Zug):

...          Lf8
Dxf8+  De8
Txd6+    Kc8
Dxe8++

Donnerstag, 2. Mai 2019

Ein verschenktes Remis

Blohberger - Hechenberger 1:0
Einer der Pinzgauer, der in der Blohberger-Simultanvorstellung antrat, hatte gegen den jungen IM tatsächlich eine Chance auf einen halben Punkt: unser Johny Hechenberger!

In der abgebildeten Diagrammstellung hatte Blohberger mit Weiß zuletzt g6 gezogen. Johny hatte auf seinem Partieformular schon seinen Zug notiert. Als dann der IM plötzlich wieder vor seinem Brett stand, zog Johny in der Hektik nicht den notierten Zug.

Was soll Schwarz jetzt ziehen?

LÖSUNG (die folgenden Zeilen mit der Maus markieren!):
Johny schlug irrtümlicherweise Lxg6 und verlor. Der Zug Le6 (oder Lc4) hätte remis gehalten.
Bitte ausprobieren!


---> zur ganzen Partie!

Dienstag, 16. April 2019

Mein jüngster Sieg

In der Schlussrunde der 1. Klasse Süd gab es für mich endlich wieder einmal einen schönen Sieg. Und das  gegen den elostärksten Gegner, Markus Buchebner aus Tenneck, der für Golling spielt.

Markus, mit Schwarz am Zug, stand in der Diagrammstellung bereits besser. Er spielte aber das zweitrangige cxd4 mit folgendem exd4 und g6, was mir schöne Möglichkeiten eröffnete.
Wenn es dich interessiert, kannst du ---> hier die Partie sehen!

Sonntag, 14. April 2019

Ein schönes Finale

Heute beginnt die Österr. Meisterschaft der U16 und U18-Jugendlichen in St. Veit an der Glan.

Hier zeige ich das Diagramm einer Stellung, die unser Uttendorfer Marco Maier bei seiner letzten 1. Klasse-Süd-Partie gegen den Gollinger Ex-Obmann Josef Nuk am Brett hatte.

Marco hatte soeben Lxd4 gezogen und Josef erwiderte Ld2. Lg5 oder Se2 hätte noch etwas längeren Widerstand geleistet.

Was zog Marco nach Ld2?

Lösung (bitte das Zeilenende mit der Maus markieren!): Dg3!! und Weiß muss aufgeben.

Montag, 1. April 2019

Wie gewinnt Weiß?


Im Schülerschach-Training hatte ich mit Weiß vor kurzem diese Stellung am Brett. Wie konnte ich diese Partie überraschend noch für mich entscheiden?

Montag, 4. Februar 2019

Ein unnötiger Verlust

Die Senoplast-Mannschaft in der 1. Runde Play-off der 1.Klasse Süd: Mit großen Vorsätzen nach Taxenbach angereist, heizten uns die Hausherren im wahrsten Sinn des Wortes ein. Im überhitzten Spielraum verloren wir leider diese Begegnung gegen die Einsermannschaft der Taxenbacher mit 3:2.

Sepp Landauer hatte auf Brett 5 gegen Sayed Hashme einen schweren Stand und musste sich nach Kampf geschlagen geben. Auf Brett 2 konnte Rene Sauerschnig neuerlich Helmut Gruber besiegen. Marco zeigte auf Brett 3 wiederum sein Talent. Er rang Hannes Grünwald mit sauberem Spiel nieder.
Auf dem zweiten Brett musste sich der unpässliche Johny Hechenberger zum zweiten Mal Konrad Gall beugen, obwohl das Spiel meiner Meinung nach immer remis enden hätte müssen.


Auf dem ersten Brett hatte ich ein zweites Mal gegen Manuel Holzer zu spielen. Ab Zug 20 spielte ich praktisch nur mehr mit der 30-Sekunden-Bonuszeit. Ich hatte einen Läufer weniger, dafür drei Mehrbauern. Bei bestem Spiel von Manuel hätte ich keine Chancen mehr gehabt, doch auch er fand nicht nur Meisterliches.
Dann kam es nach 43 Zügen zur Diagrammstellung im Bild rechts. Hier verjuxte ich ...
... einen persönlichen Sieg
... einen Mannschaftssieg
... und warf die Senoplast-Mannschaft um zwei Tabellenränge zurück (4 statt 2).

Was hatte ich "verbrochen"? Ich zog Kd2, um den b4-Bauern im Auge zu behalten und begann danach meinen g-Bauern nach vorne zu schieben (Blöd, denn ich war ja ohnehin im Quadrat!). Dadurch kam ich mit meinem Bauern um einen Zug zu spät auf das Feld g6 und verlor. Hätte ich meinen unnötigen Königszug unterlassen und sofort den g-Bauern bewegt, wäre die Partie für mich gewonnen gewesen.
Was mich freute: Nach der Partie zeigte mir Marco gleich meinen Fehler auf.

"Aus is und goa is und schod is, dass woa is."

Sonntag, 29. Oktober 2017

Weiß am Zug gewinnt

Im Diagramm links hat Schwarz eine Figur mehr. Wenn der Weiße gewinnen will, muss er sich beeilen. Zum Glück ist er am Zug.

Dieses Diagramm habe ich bei chessbase.de gefunden. Leider kenne ich die Namen der Spieler nicht, die diese Partie ausgetragen haben.


WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN.
WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN.


---> zur Lösung!

Donnerstag, 24. November 2016

Wildwest-Schach im Norden

Beim Boxen würde man "Infight sagen", sich gegenseitig aus nächster Nähe "prügeln" ohne Rücksicht auf Verluste.
An einen Infight erinnert mich die Partie Franz Harringer (Neumarkt, 2213) gegen Gerhard Schöpf (Uttendorf, 1903). Beide suchten bei der Begegnung Sparkasse Neumarkt gegen Yokozuna Uttendorf den Angriff, fast jeder Versuch wurde mit einem Konter beantwortet. Solches Schach begeistert Kiebitze.
Bis zur Diagrammstellung war das Spiel ausgeglichen. Hier, einen Zug vor der Zeitkontrolle, griff Gerhard daneben:
39.Kg1 Txc2? 40.Txg6! Kxg6 42.Le4+ mit folgendem Turmgewinn. Bald darauf warf Gerhard das Handtuch.

---> zur ganzen Partie!

Sonntag, 20. November 2016

Generationen-Begegnungen

Senoplast Uttendorf - Pjesak/Schwarzach: Die beiden Seniorenspieler des Senoplast-Teams, Reinhard Fraissl und Ernst Grießner, hatten gegen U12- und U14-Spieler anzutreten. Die beiden Jungen machten es unseren Routiniers nicht leicht, sodass letztere zunächst schlechter standen. Schließlich setzte sich aber doch die größere Erfahrung durch.

Die beiden Diagramme zeigen die Stellungen kurz vor dem Partieende:
Ivan Ljubic - Ernst Grießner
Schwarz am Zug
Reinhard Fraissl - Maxim Sytsevich
Schwarz am Zug zog g6

Weiß hatte vor kurzem die Dame gewonnen.
Schwarz hoffte noch auf ein Grundreihenmatt
und zog g7-g6, um mit f6-f5 den Springer zu

gewinnen oder matt zu setzen..
Wie beendete nun Weiß das Spiel?















---> So endete das Spiel Ivan Ljubic - Ernst Grießner!
---> So endete das Spiel Reinhard Fraissl - Maxim Sytsevich!

Die junge Truppe von Pjesak/Schwarzach rund um Franjo Ljubic jun. macht einen sympathischen Eindruck. Wenn die Jugendlichen beisammen bleiben, werden sie in der Schachszene bald einmal zu harten Konkurrenten werden.

Freitag, 11. November 2016

Rauriser Kämpferherz

Werndl, 2072 - Schweiger 1807 remis
Ein schönes Spiel lieferte am letzten Samstag gegen Mattighofen 1961 unser Rauriser Wolfgang Schweiger auf Brett 3 gegen den doch wesentlich elostärkeren Erich Werndl.
In der Diagrammstellung waren eben die Türme getauscht worden und Wolfgang, die weißen Steine führend, hatte vergeblich Remis geboten.

So wurde die Partie ausgespielt, wobei unser Mann dank eines Fehlers seines Spielpartners tatsächlich das Remis halten konnte.

Gratulation, Wolfgang!!

---> zur Partie ab der Diagrammstellung!

Donnerstag, 10. November 2016

1.Kl.Süd: Stojakovic - Grießner remis statt 0:1

Auf dem zweiten Brett der letzten Begegnung Schattauer Golling - Senoplast Uttendorf hatte unser Saalfeldener Freund Ernst Grießner mit Schwarz gegen seinen früheren Klubkollegen Miro Stojakovic zu spielen, der doch einiges mehr an Elo aufzuweisen hat.
Ernst spielte die Partie trocken nach Hause - remis durch Dauerschach (siehe linkes Diagramm, das die Endstellung nach 51 Zügen zeigt)!
Im rechten Diagramm sieht man die Partie nach 34 Zügen. Weiß zog Tf3?? und Ernst erwiderte g4, da er wahrscheinlich späteren Damenverlust befürchtete. Wie hätte Ernst in dieser Stellung großen Vorteil erlangen können?
---> Lösung!


Montag, 7. November 2016

Jergler-Grundner 1:0



Weiß am Zug gewinnt, nachdem Schwarz seinen Turm "zur Rettung" nach b8 gezogen hatte.

---> Lösung!

Meine einzige Entschuldigung: Karl hat um rd. 300 Elo mehr als ich.

Donnerstag, 3. November 2016

Legale Stellung?

Ist diese Diagramm-Stellung, in der natürlich Schwarz am Zug sein muss, legal zustande gekommen oder nicht?

Das Beispiel stammt aus "Chess-Tutor", einer sehr guten Lernhilfe aus der niederländischen "Stufenmethode" (Stapenmethode). Es handelt sich dabei um ---> 3 CDs, die je nach Fortschritt eingesetzt werden können.

Gar so schwer wird die Lösung dieses Denkproblems ja nicht sein, doch wer sich vergewissern will, ob seine Überlegungen stimmen, der ---> sehe hier nach!

Sonntag, 30. Oktober 2016

Schach zum Staunen

Auch nach mehr als 50 Jahren Beschäftigung mit Schach, gibt es immer wieder Stellungen, die erstaunen oder begeistern.
Das Diagramm links zeigt eine derartige, deren Lösung mich entzückte.
Weiß am Zug.
Ich würde einfach den Bauern schlagen und das Endspiel würde mit ziemlicher Sicherheit remis enden.
In der Besonderheit dieser Stellung steckt jedoch der sichere Gewinn des schwarzen Läufers. Auf das muss man ja erst einmal kommen - und dann auch noch ausrechnen können.
Viel Spaß bei der Läuferjagd, in der sehr lehrreiche Motive vorkommen!

Wem langes Probieren zu umständlich ist, ---> hier geht es zur Lösung!
Dieses Problem fand ich ---> hier!

Sonntag, 9. Oktober 2016

Grünwald - Fraissl

Das Diagramm stammt aus der gestrigen Partie Hans Grünwald (Raika Taxenbach 2) - Reinhard Fraissl (Senoplast Uttendorf). Hans legte die Partie sauber an und stand über lange Zeit besser, bis er den Faden verlor.
In der Stellung links zog Reinhard c6. Das sollte sich als Fehler erweisen. Warum?

---> zu einem möglichen Abspiel!