Sonntag, 31. Oktober 2010

OIBM Bad Wiessee, Runde 1

Endlich ist es wieder so weit: Start der Hertbstferien in Bayern und damit Start eines der größten offenen Schachturniere. Mit dabei eine Delegation aus Uttendorf, 2 von 460 Teilnehmern tragen nach dem Motto "klein aber fein" die Farben des USC. Und schon bei der Anwesenheitskontrolle merkte man es den Organisatoren an: Die Entscheidung, keinen Mannschaftspreis auszuloben war gold richtig - viele wären mit dieser versteckten Subvention für die Uttendorfer zurecht nicht einverstanden gewesen. Wie überhaupt der Turnierorganisation ein großes Lob auszusprechen ist - die Bedingungen im Spielsaal und rund um das Turnier sind einfach phänomenal. Alle Teilnehmer finden im Hauptturniersaal ausreichend Platz, die Spitzenspieler auf den Brettern 1-10 dürfen jeweils einen eigenen Tisch in einer abgesperrten Zone ihr eigen nennen - dadurch wird die Konzentration nicht durch zu eifrige Kiebitze gestört, die sich sonst schon mal gerne ihren Vorbildern allzusehr nähern. Auf Brett 6 (in Worten sechs und damit jaaaaaaaaa, im abgesperrten Bereich) erhielt Lamberger Werner (mit Weiß) mit GM Drozdovskij Yuri (ELO 2624) einen Gegner mit dem Attribut "herausfordernd" zugelost. Bereits im zehnten Zug sah es kurzfristif nach einem Figuraeverlust für Werner aus, doch aus der Not geboren verschärfte Werner das Spiel in der Folge in einer auch für den jungen Großmeister überraschenden Art. Am Ende der ersten Kombination stand Werner mit Turm und Bauer gegen Läufer und Springer da, allerdings verlor der GM auch seine Rochade und sah damit seinen König für den Rest der Partie im Zentrum gefangen. Werner öffnete Linien, um dem schwarzen König die Fluch aus der Mitte zu verwehren. Ein Qualitätsopfer brachte zusätzliches Tempo ins Spiel und entfernte einen Verteidiger. Just als Werner eine Stellung erreicht hatte, in der das Matt nur durch Zugwiederholung abzuwenden sein sollte, erwise sich der GM als überaus unkooperativ und fand einen anderen Verteidigungsplan, der nicht nur das Matt abwehrte, sondern Werner auch noch mit einer hoffnungslos vereinfachten Endspielstellung zur Aufgabe zwang. Eine Kurzanalyse des GM zeigte, dass Werner wenige Züge vor dem Ende seinen Angrif nochmals verstärken hätte können - eine desillusionierende Analyse mit Fritz wird Werner wohl erst in ein paar Tagen riskieren. Thurner Mike spielte (mit den schwarzen Steinen) gegen Michael Konik (ELO 2087) eine grundsolide Partie. Mike schlug als Eröffnung Benoni vor, doch sein Gegner verweigerte den Vorstoß des d-Bauern und so entstand letztlich eine Igel-Stellung. Vielleicht legte sich Mike im Zentrum mit baldigem e5 etwas zu früh fest, sein Gegner konnte das jedenfalls nicht als Fehler nachweisen und nach einigen Tauschaktionen hatte Mike einen C-Bauern, der bereits mehr als Freibauer denn als Bauernschwäche einzuschätzen war. Diesem Umstand trug Mike's Gegner mit einem Remisangebot Rechnung - ein Lächeln auf den Lippen und im Wissen, eben seinen ELO-Rekord übertroffen zu haben, nahm Mike das Angebot an.  (Autor Werner Lamberger)

Exclusive Schachtische

Ein interessantes Möbelstück habe ich durch Zufall im Internet gefunden: den Schach-Wendetisch!
---> Hier findet man nähere Infos!

Samstag, 30. Oktober 2010

14. Offene Int. Bayerische Schachmeisterschaft 2010

In Bad Wiessee findet ab heute bis nächsten Sonntag, 7.11.2010, die Int. Bayerische Schachmeisterschaft statt, ein Traditionsbewerb, an dem 450 TeilnehmerInnen dabei sein werden.
Unter den 19 gemeldeten Österreichern finden sich auch zwei Uttendorfer: Werner Lamberger jun. und Michael Thurner. Unseren beiden Klubmitgliedern wünschen wir viel Erfolg beim neunrundigen Wettbewerb!
Werner wird in bewährter Art Berichte in den Blog stellen, ob täglich oder fallweise, hängt vom Turnierverlauf ab.

---> Turnierseite!

Für die grauen Zellen

ABEL oder MOPS sind deutsche Wörter, in denen die verwendeten Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge stehen. Das längste derartige Wort ist angeblich FILMORT. Bei erlaubten Verdoppelungen würde BEKLOPPT (steht im Duden!) möglich sein.

JETZT DIE DENKAUFGABE:
FINDET JEMAND EIN SINNVOLLES WORT (Duden entscheidet), DAS DEN OBIGEN REGELN ENTSPRICHT UND ETWAS MIT SCHACH ZU TUN HAT?
Deutsch-Professoren vor!

Freitag, 29. Oktober 2010

2. Runde der Vereinsmeisterschaft 2011

In der 2. Runde der Vereinsmeisterschaft 2011 gab es folgende Ergebnisse:
Schwendt Peter - Langer Helmut 1:0
Schöpf Gerhard - Feichtner Thomas 0:1
Griesser Markus - Grundner Alois sen. 1:0
Thurner Michael - Grundner Alois jun. 1:0
Schöpf Patrick - Lamberger Werner sen. 1:0
Hahn Günter - Müllauer Erwin      noch nicht gespielt

Vorstellung des Schachklubs

In Uttendorf erscheint seit Oktober durch Initiative der beiden jungen Uttendorfer Firmen "Uttendorfer Druck GmbH" und "HE! Creative Design" eine monatliche Gratiszeitung, das "Uttendorfer Blattl".

In der Novemberausgabe wurde unser Klub vorgestellt:  siehe Bild, das durch Anklicken vergrößert wird.

Ab Dezember wird der Webmaster in dieser Zeitung eine monatliche Schachecke mit Neuigkeiten aus dem Klubleben veröffentlichen.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Landes-Blitzmeisterschaft 2010

Kein Uttendorfer beteiligte sich bei diesem Landesbewerb, abgesehen von Altobmann Rudolf Berti.
Gratulation an Blitz-Landesmeister Reinhard Hanel!

---> zum Turnierergebnis!

Der Gaskassier

Das folgende Gedicht haben Inge und ich gestern im Rundfunk gehört. Es hat zwar mit Schach nichts zu tun, obwohl man aus dem Gaskassier einen Schachkassier machen könnte und aus der Dame ...
Wir mussten beim Anhören derart lachen, dass dieses kärntnerische Gedicht den Schachfreunden nicht vorenthalten sein soll.

Da Gaskassier

A Dame (und des is nit nei)
de hot daham an Popagei.
An groaßn Vogl, grean wia Gift.
Und imma, wenn se wo wen trifft,
donn sogt sie ohne Untaloss:
„Wer is denn dos? Wer is denn dos?”
Des hert da greane Popagei
den gonzn Tog und lernt dabei
sunst nix zan redn es wia lei dos:
„Wer is denn dos? Wer is denn dos?”

Amol, do steht da Gaskassier
vur dera Dame ihra Tiar.
Sie wor grod nit daham. Da Monn
leit on da Wohnungsklingel on.
Do hert er drin im Zimma wos:
„Wer is denn dos? Wer is denn dos?”
Sogt freindlich er: „Da Gaskassier!”
Und wieda hert er durch die Tiar:
„Wer is denn dos? Wer is denn dos?”

Hetz wert er schon a bissl bloss,
hebt on sei Stimm, schreit vua da Tiar:
„Da Gaskassier! Da Gaskassier!”
„Wer is denn dos? Wer is denn dos?”
schreit’s wieda drin. Er kriagt an Hoss
und brüllt so laut es wia a Stier:
„Da Gaskassier! Da Gaskassier!”

A holbe Stund schrein durch die Tiar
da Vogl und da Gaskassier.
Und gwunnen hot da Popagei
ba dera bledn Schreiarei.
Da Monn wert plötzlich rot vua Zurn,
(er is schon längst gonz hasrig wurn),
schreit amol noch: „Da Gaskassier!”
und bricht donn zsommen vua da Tiar.

Und glei drauf kummt die Dame zhaus,
siehgt den do liegn, kriagt an Graus
und frogt erschrocken, leichenbloss:
„Wer is denn dos? Wer is denn dos?”
Da Popagei schreit durch die Tiar:
„Da Gaskassier! Da Gaskassier!”

(aus: „Das Beste von Wilhelm Rudnigger”, Carinthia Verlag, Klagenfurt 2001)

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Ausgefallene Schachsets

Im Internet fand ich einen Laden, der ausgefallene Schachsets führt. Hier einige Kostproben:









Diese und andere seltsame bzw. witzige Schachsets findet man ---> hier!

Dienstag, 26. Oktober 2010

Peter Blumauer, 1721 - Gerhard Schöpf, 1851 1:0

Auf dem zweiten Brett der Begegnung Färbermühle Zell am See - Senoplast Uttendorf sah es in dieser Stellung wahrlich nicht nach "Matt in 8" aus.  In der Diagrammstellung schlug Gerhard Schöpf mit den schwarzen Steinen den Bauern auf d5. Ein ganz logischer Zug. Doch Gerhard hatte keine Bedenkzeit mehr. Und so grub Peter die Psychokeule aus ...
Nun musste die Partie ausgeblitzt werden.
Wie schnell sie kippte, --->sieht man hier!


Erspielte gegen Uttendorfer bisher 3 aus 4:
Peter BLUMAUER, Zell am See 


Montag, 25. Oktober 2010

Nachtragspartie VM 2010/11

Die Begegnung der 1. Runde der Vereinsmeisterschaft 2010/11 Erwin Müllauer - Alois Grundner jun. wurde inzwischen auch gespielt. Sie endete mit einem Sieg des Routiniers Erwin, der bald eine Mehrfigur hatte und die Partie locker heimspielte.
Hier ein Foto der beiden Klubmitglieder:

Neuer Weltrekord im Simultanschach

Der aus der Ukraine stammende Israeli GM ALIK GERSHON stellte in Tel Aviv einen neuen Weltrekord im Simultanschach auf. Er trat in 19 Stunden gegen 525 SchachspielerInnen (laut ---> Israel heute-Magazin) an. 11 Partien verlor er, 58 Spiele endeten remis, 454 Begegnungen gewann er und kommt nun mit der Erfolgsquote von 86% in das Guinessbuch der Rekorde.
Laut --->Wikipedia lautet der Rekord jedoch "nur" auf 523 Gegner.
Der bisherige Rekordhalter, der Iraner Morteza Mahjoob, hatte simultan 500 Spiele abgewickelt.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Senoplast-Team

Das siegreiche Senoplast Uttendorf-Team vor der Partie gegen Färbermühle Zell am See:
von links: Alois Grundner, Walter Scharler, Markus Grießer, Gerhard Schöpf, Erwin Müllauer

Spruch zum Wochenende




Jeder Hahn fühlt sich als König
auf seinem Misthaufen.


Der Spruch hat nichts mit unserem Klubmitglied Günter zu tun!
Schachlich bezogen würde ich den Spruch so auslegen: Der 1200er ist auf seine Gewinnpartie ebenso stolz wie der 2800er.

Und bei dieser Gelegenheit noch eines: Rettet dem Dativ!

Samstag, 23. Oktober 2010

Färbermühle Zell am See - Senoplast Uttendorf 1:4

In der 2. Runde der 1. Klasse Süd gelang unserem Senoplast-Team mit 1:4 ein schöner Sieg gegen Färbermühle Zell am See, das mit drei Jugendlichen angetreten war.
Brett 1: Gruber Helmut 1689 - Grundner Alois 2009 0:1
Brett 2: Blumauer Peter 1721 - Schöpf Gerhard 1851 1:0
Brett 3:  Gumpold Valentin 1476 - Scharler Walter 1804 0:1
Brett 4: Unterberger Hannes 1392 - Müllauer Erwin 1648 0:1
Brett 5: Jose Estemo 1233 - Markus Grießer 1786 0:1

Gruber Helmut, der wegen eines Sparvereinssitzung in Zeitdruck war (dies aber erst nach der Partie sagte), wehrte sich zähe, bis der gedeckte Freibauer von Lois zu laufen begann und das Spiel entschied.
Gerhard hatte eine optisch schöne Stellung. Er musste dann auf ein schönes Läuferopfer von Peter reagieren und  ließ sich schließlich in extremer Zeitnot matt setzen.
Walter bekam für Turm und Bauern zwei Leichtfiguren. In der Folge setzte er sich schnell und sicher durch.
Erwin hatte ein mächtiges Zentrum, in dem bald einmal eine Bauerngabel die Partie entschied.
Estomo wehrte sich tapfer und machte es Markus gar nicht leicht. Schließlich setzte sich doch die größere Erfahrung klar durch.

Aus der Chronik: Jubiläumsturniere "20 Jahre Schachklub"

Vor 30 Jahren lief um diese Jahreszeit die 1.Offene Pinzgauer Einzelmeisterschaft. Es handelte sich um 9 Turnierpartien, wobei je drei Runden in Saalfelden, Uttendorf und Zell am See ausgetragen wurden . Es siegte überlegen Hermann Strallhofer, Zell am See (8,5) vor Günther Nindl, Bischofshofen (7) und Alois Grundner sen., Uttendorf (6).

Es war das erste der drei Jubiläumsturniere aus Anlass "20 Jahre Schachsektion des USK Uttendorf".

Im März 1981 wurde der Alpencup mit den Mannschaften von Uttendorf, Klausen/Südtirol, Jenbach/Nordtirol und Inter Salzburg auf Uttendorfer Betreiben beim Bichlwirt aus der Taufe gehoben. Es siegte Jenbach vor Klausen und Uttendorf.
---> zum detaillierten Ergebnis!

Im Mai 1981 wurde eine Offene Pinzgauer Blitzmeisterschaft veranstaltet, die mit 44 Teilnehmern in 5 Finalgruppen im Gasthof "Waltl" entschieden wurde. An der Spitze fanden sich Engelbert Schöppl (Mozart) vor Josef Ager (Ranshofen) und Hermann Hamberger (Inter).
---> genaues Endergebnis!

Hier sind 5 Fotos, die beim ersten Alpencup 1980 in Uttendorf entstanden sein müssten:
Lois Grundner sen., Erwin Müllauer
Walter Scherzer (im Hintergrund), Eugen Hartmann (Klausen)
Raimund Kofler
Hans Pirchner (Jenbach)
Werner Lamberger jun., Rudolf Berti und Wolfgang Reingruber

Freitag, 22. Oktober 2010

Vorschau 2.Runde der 1.Klasse Süd

In der 2. Runde der 1. Klasse Süd tritt unser zweites Team Senoplast Uttendorf in der Bezirkshauptstadt gegen Färbermühle Zell am See an. Wieder ist aufgrund des Elo-Unterschiedes ein Sieg zu erwarten, doch dass es ganz anders laufen kann, hat uns in der letzten Runde Hallein vorexerziert.

Mit folgenden Paarungen ist zu rechnen:
1 Gruber Helmut 1689 - Danojevic Zivko 2018
2 Blumauer Peter 1721 - Grundner Alois 2009
3 Bogensberger H. 1636 - 3 Schöpf Gerhard 1851
4 Gumpold Valentin 1476 - Scharler Walter 1804
5 Unterberger Hannes 1392 - Müllauer Erwin 1648

Donnerstag, 21. Oktober 2010

VM 2011: Seniorenschach

Werner Lamberger sen.

In der ersten Runde der Vereinsmeisterschaft 2011 kam es zu einem Duell der pensionierten Schuldirektoren.
Werner Lamberger sen. brachte trotz des Elounterschiedes seinen Spielpartner Alois Grundner sen. ins Schwitzen. Nachdem letzterer als Weißer seinen bereits herausgespielten Mehrbauern billig hergegeben hatte, war folgende Stellung entstanden, bei der Fritz 10 minimale Vorteile für Weiß sieht.

Weiß zog 1.Te4. Jetzt jedoch unterliefen Schwarz mit 1. ...Kh7? (Td6!) und (nach 2.Tf4) 2. ...Txe6?? zwei gravierende Fehler, die die Partie schnell entschieden.

---> zur restlichen Partie!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Springer im Eck

Das Diagramm stammt aus der Begegnung Yokozuna Uttendorf - HSV 1 auf Brett 6.
Der Uttendorfer Markus Grießer hatte soeben mit 1.La4 die Dame von Johann Schmidhuber angegriffen.
Weiter: 1. ...Df8
2.Lc6 Tb8 (was sonst?)
3.Db3 Dc8?? (mehr Widerstand hätte Tb7 geleistet)
Der Lc6 konnte jetzt ungestraft den Springer auf a8 schlagen, da bei Txa8 die Dame auf b6 matt setzt.

Montag, 18. Oktober 2010

Präsidiales Blackout



Diese Position aus Sicht des Schwarzen hatte unser "Präsi" Thomas Feichtner bei seinem letzten Fight gegen Kasper Berger (HSV 1). Er zog 1.d5 und ließ den Sb6 hängen, denn er dachte, durch Dxe4 + seinerseits den h-Springer zu erobern.
So geschah 1. ...Dxb6  2.Dxe4+
Nach 2. ...Sg2 aber sah Thomas durch die Finger. 16 Züge später gab er auf.
Solche Fehler passieren also auch Semiprofis, tröstlich!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Walters Flug

Unser Schachfreund Walter Scharler hat beim letzten Grimming-Turnier im Mai 2010 in Irdning einen Segelflug gewonnen. Dieser Tage löste er bei prachtvollem Herbstwetter seinen Gutschein ein. Mit Pilotin Elisa startete er in einem Motorsegler von Aigen im Ennstal aus zu einem gut 30-minütigen Rundflug rund um den Grimming, dem Sagenberg des Ennstales.
Folgende Bilder stellte uns Walter dankenswerterweise zur Verfügung:








Samstag, 16. Oktober 2010

Mike Thurner - Thomas Veigl 1:0

Die Begegnung Mike Thurner (1716, Uttendorf, links) - Thomas Veigl (1782, HSV 1) in der Runde 2 der Landesliga B ging für Uttendorf siegreich aus. Die beiden Kontrahenten hatten sich vor einem Jahr mit einem Remis getrennt. Seither hat Thomas aber über 300 Elopunkte dazugewonnen!!
In der Brettstellung bot Thomas remis. Mike lehnte mit Te1 ab. Es kam in Folge zum Figurentausch. Das entstandene Endspiel konnte Mike durch einen Überseher von Thomas gewinnen. Dieser neuerliche Erfolg wird ihm hoffentlich Motivation für die Bayrische Meisterschaft in Bad Wiessee sein, die er demnächst spielen will.

Freitag, 15. Oktober 2010

Nachtrag Vereinsmeisterschaft 2011

Als 12. Teilnehmer an der Vereinsmeisterschaft 2011 wurde heute Erwin Müllauer aufgenommen, sodass niemand in den einzelnen Runden spielfrei ist.

Eine aktuelle Übersicht über diesen Bewerb findet man unter dem
Karteiblatt VM 2011 oder --->hier!!

Vereinsmeisterschaft 2011 gestartet

11 Teilnehmer beteiligen sich an der Vereinsmeisterschaft 2011. Gestern wurde die 1.Runde gespielt, wobei es folgende Ergebnisse gab:
spielfrei: Alois Grundner jun.
Alois Grundner sen. - Werner Lamberger sen. 1:0
Thomas Feichtner - Patrick Schöpf 1:0
Helmut Langer - Michael Thurner 0:1
Günter Hahn - Markus Grießer 1:0
Peter Schwendt - Gerhard Schöpf 0:1

Die nächste Runde findet am Donnerstag, 28. Okt. 2010, um 19 Uhr beim Tischlerwirt mit folgenden Paarungen statt:
spielfrei: Günter Hahn
Peter Schwendt - Helmut Langer
Gerhard Schöpf - Thomas Feichtner
Markus Grießer - Alois Grundner sen.
Michael Thurner - Alois Grundner jun.
Patrick Schöpf - Werner Lamberger sen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Obmann-Puzzle

Unser Sektionsleiter und Yokozuna-Brett-1-Spieler, "Präsi" Thomas Feichtner, erinnert sich gerne an die alten Zeiten, als er jung war und als Sumoringer antrat.
Aus dieser Zeit stammt dieses Bild:
Wer es gerne als einfaches Puzzle lösen will, klicke ---> hier!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Landes-Blitzmeisterschaft

Die Landes-Blitzmeisterschaft findet traditionellerweise am Nationalfeiertag statt.
Zeit: Dienstag, 26. Okt, 2010, 15 Uhr, Anmeldung bis 14:45 Uhr
Ort: Rechenwirt in Elsbethen, Austraße 1.
Modus: 11-13 Runden Schweizer System
Nenngeld: € 10,--
Geld- und Kategorienpreise!

---> zur Ausschreibung in der SIS!

Dienstag, 12. Oktober 2010

Lamberger jun. W. 2063 - Krauland M. 1906 1:0

In der Begegnung Yokozuna Uttendorf - HSV 1 spielten am 2. Brett Werner Lamberger jun. und Michal Krauland gegeneinander. Werner konnte dabei einen schönen Sieg feiern.
In der Diagrammstellung machte Werner einen ganz interessanten Zug, den Meister Danner im Königsinder empfiehlt. Demnach soll der Springer auf c4 gespielt werden, weswegen der Bauer weg muss. Werner hielt sich daran und das Konzept ging auf, wenngleich es ihm Michael schon schwieriger machen hätte können.
---> Hier geht's zur ganzen Partie!

Montag, 11. Oktober 2010

Unser neuer Schaukasten

Unser neuer beleuchteter Schaukasten wurde nun in Betrieb genommen. Ein "Danke" an die Gemeinde!

Alles, was darin zu lesen ist, sieht man auch auf der Karteikarte "Unser Verein" unter "Schaukasten" oder ---> hier!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Schach in der Türkei

DIE FOLGENDEN INTERESSANTEN ZEILEN STAMMEN VON KARL-HEINZ SCHEIN UND
WURDEN AUF DER --->ÖSB-WEBSITE VERÖFFENTLICHT:

Im Pressezentrum gab Ali Nihat Yazici, der rührige türkische Kandidat für die ECU-Wahl ein interessantes Interview. Einige bemerkenswerte Passagen daraus möchte ich euch nicht vorenthalten:

Reporter: „Jedem ist bekannt, dass sich Schach in der Türkei in rasantem Tempo entwickelt. Können Sie uns einige Zahlen nennen?

Ali Nihat Yazici: Natürlich. In den letzten 5 Jahren haben 2,25 Millionen Kinder in den Grundschulen Schach gelernt. Wir haben ungefähr 200.000 Mitglieder im türkischen Schachverband und 50.000 Trainer. Das Budget des türkischen Schachverbandes betrug 2009 6,5 Millionen Euro, Sponsoren brachten letztes Jahr mehr als eine Million Euro. Diese Zahlen wollen wir in den nächsten 2-3 Jahren verdoppeln.

Reporter: Hat das auch einen Einfluss auf die Nationalmannschaft?

Ali Nihat Yazici: Ja. Wie Sie sehen, habe ich zur Pressekonferenz zwei junge Mitglieder der Herrenmannschaft mitgebracht. Die beiden wissen wahrscheinlich gar nicht, wie stolz ich auf sie bin! Bislang setzten wir uns keine superambitionierter Ziele, wir wollen lediglich in die Top 20 vorstoßen. Aber schauen wir noch zwei Jahre in die Zukunft, dann wird unser Team mit den führenden Schachnationen mitspielen. Noch vor wenigen Jahren hatten wir einen einzigen internationalen Meister, er ist mittlerweile 85 Jahre alt… Heute haben wir viele junge Großmeister und jährlich werden es mehr.

Reporter: Warum spielt Mikhail Gurevich, der seit einigen Jahren für die Türkei antritt, nicht bei der Olympiade mit?

Ali Nihat Yazici: Der Grund ist, dass alle Mitglieder der Mannschaft unter 30 Jahre alt sein sollen. Dass ist eine Sache des Prinzips. Wir wollen dieses Alter in den nächsten Jahren noch herabsetzen.

Reporter: Das heißt, ein Topalov oder ein Kramnik hätten keinen Platz in ihrer Mannschaft?

Ali Nihat Yazici: Richtig. Solange ich Präsident des türkischen Schachverbandes bin, wird es keinen Spieler über 30 in der Mannschaft geben. Und ich kann Ihnen versichern, dass wir sehr bald unsere eigenen jungen Topalovs und Kramniks haben werden.

Mit diesen visionären Vorstellungen als Denkanstoß verbleibt
Karl-Heinz Schein

Samstag, 9. Oktober 2010

Yokozuna Uttendorf - HSV 1 4,5:1,5

Ein schöner und hoher Sieg gelang den ersatzgeschwächten Uttendorfern gegen den ebenso nicht in stärkster Aufstellung angetretenen HSV 1.
1: Feichtner Thomas 2069 -  Berger Kaspar 1949   0:1
2 Lamberger Werner 2063 - Krauland Michael 1906   1:0
3 Bernert Heinz 1832 - Veigl Wilhelm 1873  1:0 K
4 Thurner Michael 1716 - Veigl Thomas 1782   1:0
5 Grundner Alois 2009 - Mauch Franz 1779  remis
6 Grießer Markus 1786 - Schmidhuber Johann 1405   1:0

Thomas stellte in besserer Stellung einen Springer ein und gab auf.
Werner behandelte einen Königsinder sehr positionell. Er opferte den c-Bauern, um für den Springer ein Idealfeld auf c4 zu finden. Dadurch entstand großer Druck auf e5. Als Michael diesen Bauern einstellte, fiel die ganze Stellung.
Heinz gewann kampflos.
Mike machte Thomas einen Isolani. Diesen belagerte er bis in ein reines Bauernendspiel, das er letzlich nur mit Glück gewinnen konnte.
Lois konnte einen erspielten Mehrbauern nicht verwerten, da seine Stellung zu disharmoisch war.
Markus zog ein schönes Vier-Bauern-Spiel. Bei einem Mattangriff musste Johann eine Figur hergeben, wonach Markus das Spiel ohne Probleme bald gewann.

Jahrhundertpartie

Die Partie Danner - Han wurde vor gar nicht langer Zeit kommentarlos auf diesem Blog veröffentlicht. Nun hat uns Georg Danner dieses Spiel mit Kommentar zukommen lassen. Er bezeichnet sie als "Jahrhundertpartie".
---> Hier ist sie mit Danner-Kommentar nachzuspielen!

Spruch zum Wochenende

Drei ziemlich veränderte Sprichwörter für das Wochenende. Lachen soll ja gesund sein:

Vorsicht ist besser als Nachtschicht.


Die Fett'sten werden die Schwersten sein.


Arbeitswut tut selten gut.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Vorschau: Yokozuna - HSV 1

Am Samstag, 9. Okt. 2010, spielen unsere Yokozunas zu Hause gegen den HSV 1 (Gasthof "Tischlerwirt", 15 Uhr). Auch wenn die Walser elomäßig unterlegen sind, ist doch ein harter Kampf zu erwarten.

Die Kaderliste der Gäste sieht so aus:
1 Berger Kaspar 1949
2 Krauland Michael 1906
3 Veigl Wilhelm 1873 (int. 2064 )
4 Veigl Thomas 1782
5 Hauser Walter 1758
6 Bernhaupt Erich 1870
7 Mauch Franz 1779
8 Berger Rudolf 1571
9 Weiss Hermann 1467
10 Assam Egon 1200

Wer am Wochenende einmal andere Spiele testen will, dem sei die "Spielemesse" in Salzburg empfohlen, die von Freitag, 8.10. bis Sonntag, 10.10.2010 im Messezentrum Salzburg zu finden ist.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Die Freiheit, nichts zu essen

DER FOLGENDE TEXT ÜBER UNSER EHEMALIGES KLUBMITGLIED WALTER ROHRMOSER WAR GESTERN IN DEN "SALZBURGER NACHRICHTEN" ZU LESEN. DAS FOTO STAMMT VON SALZBURG.COM:

Lichtnahrung. Ein Film zeigt Walter Rohrmoser als Menschen, der sich von Licht ernährt. Mit den SN hat er über seine Art zu leben gesprochen.


Stephanie pack irnfritz (SN). In die Gegend des Kamptals zieht es die Menschen in der Regel der leiblichen Genüsse wegen. Die Weinberge haben es Walter „Omsa“ Rohrmoser aber keineswegs angetan. Der gebürtige Pinzgauer bezeichnet sich selbst als Pranier. Als solcher nähme er seit Jahren keine feste Nahrung zu sich. Wasser, Tee, Säfte, Gemüsebrühe und manchmal ein Kakao stünden auf seinem Speiseplan. Die Kartoffeln in der Scheune seien für Gäste, sagt er.

Dass sich die Menschen derzeit verstärkt für seiner Ernährungsweise interessieren, hat Rohrmoser dem aktuellen Film von P. A. Straubinger zu verdanken, in dem er mitwirkte. „Am Anfang war das Licht“ porträtiert Menschen rund um den Globus, die sich von Prana, also Lebensenergie, ernähren.

Für Rohrmoser führte der Weg zu dieser Ernährung über einen 21-tägigen Prozess, den die Australierin Jasmueehn in einem Buch vorstellt. „Die ersten sieben Tage isst und trinkt man nichts, danach nimmt man wieder Wasser zu sich“, erklärt Rohrmoser, der heute Menschen in diesem Prozess begleitet. Im Grunde sei aber vor allem „viel geistige Arbeit“ nötig. Stress, schlechte Atmosphäre und seelische Belastung stünden dem im Weg. Daher könne auch nicht jeder von Prana leben. „Wenn alle Österreicher das machen würden, würden 95 Prozent davon sterben. Ich behaupte, in Wien ist der Pranaprozess gar nicht durchführbar“, sagt Rohrmoser mit Hinweis auf die schlechte Atmosphäre in der Hauptstadt.

Nach Niederösterreich hat es den Pinzgauer aber nicht wegen der Atmosphäre, sondern der Offenheit der Menschen verschlagen. In Irnfritz kaufte er ein altes Haus, in dem ironischerweise früher ein Gasthaus samt Fleischerei war. „Da war schon sehr viel schlechte Energie“, sagt Rohrmoser, der das Haus jetzt auf Vordermann bringen will. Das Geld dafür kommt aus freiwilligen Beiträgen für seine Meditationskreise, Begleitungen im Prana-Prozess und Energiearbeit. Bis zum Sommer will er das Haus in Schuss bringen, um hier Seminare veranstalten zu können.

Zum Abschied fragt uns Walter Rohrmoser, ob wir ihm seine Geschichte glauben. Obwohl ihm die Antwort darauf gar nicht wichtig sei, meint er. Genauso wie er die Frage unwichtig findet, ob er denn wirklich nichts isst: „Ich muss nicht ständig nichts essen, aber ich habe die Freiheit, es zu tun.“

Dienstag, 5. Oktober 2010

Saunaschach

Vor sehr vielen Jahren waren unsere Schachabende noch beim "Metzgerwirt" (heute Cafe Gröfler). Damals nahmen einige Uttendorfer an der "Regionalmeisterschaft" teil, einer Vorstufe zur Landes-Einzelmeisterschaft.
Diese Spiele, die über mehrere Wochen liefen, konnten wir meist nicht im normalen Schachzimmer austragen. Wir durften statt dessen ins "Saunastüberl", das war ein kleiner geheizter Raum in der Saunaanlage des Wirts. Das ließ sich leicht bewerkstelligen, denn die Sauna wurde nur an bestimmten Abenden in Betrieb genommen und war die restliche Zeit unbenützt.
Eines Tages wollte ein altbekannter Uttendorfer Schachrecke bei einer Partie der Regionalmeisterschaft kiebitzen. Er wusste nicht, dass dieses Spiel ausnahmsweise in einem anderen Raum des Gasthauses lief.
Als er erwartungsvoll in die Sauna trat, wurde er von lautem Kreischen, Lachen und Schimpfen in die Flucht geschlagen. Er war in die wöchentliche Damen-Saunarunde eingedrungen.
Von so viel unverhüllter Weiblichkeit verwirrt, war er beim anschließenden Kiebitzen und Analysieren nicht so recht bei der Sache.

Montag, 4. Oktober 2010

Bildbericht Uttendorf - Hallein

Die Begegnung Uttendorf Senoplast - Hallein verlief recht freundschaftlich (sogar viermaliges Handyläuten wurde beharrlich ignoriert) - und für Hallein zudem sehr zufriedenstellend. ;-)

---> Ein Klick auf das Bild vergrößert die Diaschau!


Sonntag, 3. Oktober 2010

Olympiade beendet, Ergebnisse der 11. Runde

Herren:
Die Chance war da für unser Herrenteam, bei der Olympiade unter die Top 20 zu kommen. Dazu wäre gegen Dänemark in der Schlussrunde ein Sieg nötig gewesen. Leider setzte es aber eine 1,5:2,5-Niederlage. Ragger, Neubauer und Danner remisierten, Shengelia musste das Handtuch werfen. So reichte es in der Endabrechung nur zum 38. Patz, was gegenüber dem Setzrang 42 eine minimale Verbesserung bedeutet.
Sieger dieses Monsterbewerbes wurden nicht die favorisierten Russen sondern die Ukraine mit Ivanchuk am Spitzenbrett. Auf das Siegespodest kamen noch Russland 1 und Israel.

Damen:
In der Schlussrunde war Bosnien&Herzegowina der Gegner unserer Damen. Es gab eine unerwartet hohe 0,5:3,5-Abfuhr. Moser, Kopinits und Exler verloren. Nur Novkovic remisierte. Sie lieferte ein gutes Turnier und erspielte mit diesem Resultat angeblich die dritte IM-Norm.
Durch diese hohe Niederlage konnte nur der enttäuschende 55. Endrang erreicht werden.
Die Podestplätze erreichten Russland vor China und Georgien.

---> zur offiziellen Seite des Veranstalters!
---> Infos bei chess-results!

Ivanchuk - Jobava: Ein wildes Gemetzel

Vassily Ivanchuk spielt bei der Olympiade in Khanty Mansiysk ein starkes Turnier. Nach 6 Spielen hatte er ebensoviele Punkte und eine Eloperformance von ca. 3300!!
Die 6. Partie in Runde 7 gegen den georgische Supergroßmeister Baadur Jobava war eine selten wilde "Schlacht".

Nach beiderseits 8 Zügen sah die Partie aus wie im Diagramm. Ivanchuk zog 9. Dd2. Es folgte 9. .... Te8+ 10.Kd1 Te1+ 11.Dxe1 Lxe1

---> zur ganzen Partie!

Samstag, 2. Oktober 2010

Uttendorf Senoplast - Union Hallein 2 2:3

Brett 1: Zifko Danojevic 2018 - Rudolf Berti 1818 remis
Brett 2: Alois Grundner sen. 2009 - Kurt Wallner 1706 0:1
Brett 3: Gerhard Schöpf 1851 - Wolfgang Brunnauer 1702 remis
Brett 4: Erwin Müllauer 1648 - Erich Hecher 1572  remis
Brett 5: Hans Doppler 1566 - Gottfried Herbst 1386 remis

Das war kein Start nach Maß für Uttendorf. Eigentlich wollten die Pinzgauer gegen Hallein einen Sieg einfahren. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt ....

Auf Brett 1 gab es ein Großmeisterremis bereits nach der Eröffnung. Zifko musste abends arbeiten, Rudi zum Maturaball der Tochter.
Auf Brett 2 suchte Grundner lange nach einem Vorteil, verbrauchte dabei viel Zeit. Es entstand ein Bauernendspiel 2 Läufer gegen Läufer und Springer. Wallner spielte es perfekt und konnte einen Bauern früher umwandeln und gewinnen.
Auf Brett 3 wurde lange und hart gekämpft. Gerhard glaubte einen Vorteil zu haben, konnte seine Stellung aber doch nicht zum Sieg führen. Ein gerechtes Remis!
Auf Brett 4 lief das längste Spiel des Abends. Müllauer erarbeitete sich eine vorteilhafte Stellung. Nach einem schweren Fehler sah es schon nach einer Niederlage des Uttendorfer Mannschaftsführers aus, doch schließlich konnte er doch nach mehr als 5 Stunden noch ein Remis erreichen.
Auf Brett 5 wurde die Partie bereits im Mittelspiel remis gegeben.

Ragger M. 2628 - Vachier-Lagrave M. 2720 0,5:0,5

Unser österr. Spitzenspieler Markus Ragger traf in der 6. Runde der Schacholympiade in Khanty Mansiysk auf den französischen Super-Großmeister Maxime Vachier-Lagrave und erreichte ein Turmendspiel mit Mehrbauern, das remis gegeben wurde.
In der Diagrammstellung opferte Ragger den f3-Springer für 3 Bauern. Der Franzose hielt die Partie, indem er bald die Mehrfigur zurückgab.
---> Hier kann man die ganze Partie nachspielen!

Freitag, 1. Oktober 2010

Olympiade - 10.Runde

Herren:
Kirgisistan konnte heute mit 2,5:1,5 besiegt werden. Ragger und Shengelia blieben siegreich, Neubauer remisierte und Kreisls Superlauf wurde durch eine Niederlage beendet.
Es führt nach 10 Runden weiterhin die Ukraine vor Russland 1 und nun Israel. Österreich rangiert jetzt auf dem tollen Platz 28. Diesen gilt es in der letzten Runde gegen den Setzlistennachbar Dänemark zu verteidigen.

Damen:
Unsere Damen hatten heute endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Island konnte mit 3,5:0,5 besiegt werden. Moser remisierte, Kopinits, Exler und Novkovic gewannen.
In der Zwischenwertung führt weiterhin das Team Russland 1, dem der Titel nicht mehr zu nehmen ist, vor China und Ukraine. Unsere Mannschaft liegt auf Rang 47. Am Sonntag wartet auf  Österreich Bosnien&Herzegowina, deren Mannschaft 11 Plätze hinter Österreich gesetzt ist. Nur ein klarer Sieg kann unsere Damen auf den Setzplatz 32 nach vorne bringen.

Morgen Samstag ist spielfrei, am Sonntag beginnt die letzte Runde bereits um 11 Uhr vormittags (7 Uhr MESZ).

---> zur offiziellen Seite des Veranstalters!
---> Infos bei chess-results!

Morgen Start der 1.Klasse Süd

Endlich geht es auch in der 1. Klasse Süd los! Morgen empfangen wir in Runde 1 die zweite Mannschaft der Schachfreunde von der Union Hallein.
Pikanterweise sitzt dort am 1. Brett unser "alter" Sektonsleiter Rudi Berti, der nun in Adnet lebt und sich bei Hallein immer mehr engagiert. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Die mögliche Aufstellung wird so lauten:
Brett 1: Zifko Danojevic 2018 - Rudolf Berti 1818
Brett 2: Alois Grundner sen. 2009 - Wallner Kurt 1706
Brett 3: Gerhard Schöpf 1851 - Brunnauer Wolfg. 1702
Brett 4: Walter Scharler 1804 -  Hecher Erich 1572
Brett 5:  Erwin Müllauer 1648 - Reithofer Edmund 1664
Nach der Papierform müsste also ein Sieg zu erwarten sein, doch ...