v.l.: die Sektionsleiter Kolmhofer, Kittl, Grundner, Müllauer, Kofler, Berti, Feichtner
(von Sepp Waldert besitze ich kein geeignetes Foto)
Heute auf den Tag genau ist die Schachsektion des Union Sportklubs Uttendorf (kurz "Schachklub Uttendorf") 65 Jahre alt.
Aus unserer Chronik:
Bei der Gründungsversammlung des Union Sportklubs Uttendorf am 4. Juni 1961 beschloss man, neben den Sektionen
Tischtennis und Schi auch eine für Schach zu gründen.
Am 16. Juni 1961 wurde in der Gründungsversammlung für die
Schachsektion Herr Sepp Waldert als Sektionsleiter bestellt. Dieser
schenkte dem Verein das erste Schachspiel.
Nach Max Kolmhofer (etwa 1963-1964) und Franz
Kittl (ca. 1964 - 1969) übernahm Alois Grundner die Sektion. Waren bis
dahin nur klubinterne Spiele üblich gewesen, schloss man sich nun bald
dem Schach-Landesverband Salzburg an. Ab 1971 nahm man an der
Landes-Mannschaftsmeisterschaft teil. Dafür war der Neukauf von Spielen
in Turniergröße notwendig, weiters der Kauf von Uhren. Die erste
Schachuhr des Klubs schenkte Herr Ing. Gebhart von der ÖBB-Bauleitung
unserem Klub.
Bereits 1975 wurde man Meister der 2. Klasse Süd und
stieg nach zwei gewonnen Spielen gegen den Nordmeister Oberndorf/Laufen
in die 1. Klasse auf, was damals die zweithöchste Stufe im Landesverband war.
Auch betrieb der Verein seit etwa 1973 schon Schülerschach, wobei sich hier besonders Wolfgang Reichssöllner verdient machte. Mit teils mehrjährigen Unterbrechungen führt unser Verein diese Besonderheit bis heute durch, wodurch der Klub nicht wenige LandesmeisterInnen hervorbrachte (--> Liste!).
Von 1981 bis 1991 war Erwin Müllauer Sektionsleiter. In diese Zeit fallen die größten Erfolge unseres Klubs. So spielten wir, ohne Legionäre (!), vier Jahre in der "Westliga" bzw. "Staatsliga B" (heutige Bundesliga West). Die Mannschaft bestand vorwiegend aus den jungen Herren Günter Hahn, Thomas Feichtner, Wolfgang Reingruber und Guntram Fuchs.
1991 agierte Raimund Kofler als Klubchef, zog sich jedoch nach einem Jahr zurück.
Ihm folgte Rudolf Berti (der heutige Halleinchef), der von 1992 bis 2003 das Amt innehatte. Vor allem in Punkto Sponsoren war "Rudi" besonders erfolgreich, dazu verstand er es, das ganze Jahr über vergnügliche Turniere zu organisieren. Und in seiner Zeit gelang dem Verein nochmals der Aufstieg in die Staatsliga B, wo es aber nach einem Jahr wieder Abschied zu nehmen galt.
2003 übernahm der Saalfeldener Thomas Feichtner, genannt "Präsi", als momentan spielstärkstes Vereinsmitglied die Sektion, die er bis heute leitet. Die vorher üblichen Klubabende wurden durch jährliche "Monatsturnier-Serien", die in einer prämierten Gesamtwertung münden, abgelöst. Diese fanden in den letzten Jahren immer mehr Anklang, wobei auch Gäste willkommen waren.
AUF VIELE WEITERE ERFOLGREICHE JAHRE!

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