Donnerstag, 11. Juni 2026

Lukas Prüll-Geburtstagsturnier

 Der Salzburger ASK-Spieler und ehemalige Landesmeister Lukas Prüll lädt auch alle Pinzgauer Schachspieler zu einem ganz besonderen Geburtstags-Turnier anlässlich seines 40ers ein:

Der Bewerb findet am 26. Juli ab 13 Uhr im ASK Sportzentrum Salzburg statt. Es wird mit Sonderregelungen geblitzt, bis einer der Teilnehmer 80 Punkte erreicht hat. Wobei Lukas mit 40 Punkten Vorsprung beginnt, dann aber ein Handicap wie niemand anderer hat.

Es gibt schöne Geldpreise zu gewinnen. Voranmeldungen sind an lukas.pruell@plus.ac.at nötig!

Hier die detaillierte Ausschreibung von der ASK-Website:

Termin: 26.07.2026, Beginn: 13.00 Uhr
Turnierleiter: Lukas Prüll
Veranstaltungsort: ASKÖ Sportzentrum Maxglan, Eichetstraße 29–31, 5020 Salzburg

Modus: Rundenturnier je nach Teilnehmerzahl, mehrere Durchgänge. Das Turnier endet, sobald ein Spieler 80 Punkte erreicht hat.

Bedenkzeit: 3 Minuten + 2 Sekunden pro Zug

Punktesystem (Siegesserien-System): Standardmäßig zählt ein Sieg 2 Punkte, ein Remis 1 Punkt und eine Niederlage 0 Punkte. Erzielt ein Spieler mehrere Siege in Folge, so greift das Siegesserien-System: Ab dem zweiten Sieg in Folge erhält der Spieler für jeden weiteren Sieg 3 Punkte.
Ein Remis während einer laufenden Siegesserie zählt 2 Punkte.
Eine Siegesserie endet bei einem Remis oder einer Niederlage.

Spielfrei-Regelung: Ein Spielfrei bringt keine Punkte und unterbricht eine laufende Siegesserie nicht.

Die Geburtstags-Sonderregel: „Der Vierziger“
Da der Jubilar (Lukas Prüll) seinen runden Vierziger feiert, macht er vom Recht des Schnapsens Gebrauch und sagt einen „Vierziger“ an! Das bedeutet konkret für den Turnierverlauf: Der Jubilar startet das Turnier mit einem Vorsprung von 40 Basispunkten.

Das Handicap:
Wer so arrogant ansagt, muss mit Gegenwind rechnen! Für den Jubilar gilt dafür ein eigenes Handicap-Punktesystem: Sieg: 1 Punkt, Remis: 0,5 Punkte, Niederlage: 0 Punkte. Die Siegesserien-Regelung gilt für den Jubilar nicht. Auch bei mehreren Siegen in Folge erhält der Jubilar daher ausschließlich die oben angeführten Handicap-Punkte.
Die Rechenkünstler dürfen sich gerne schon im Vorfeld den Kopf darüber zerbrechen, ob dieser Deal statistisch gesehen eigentlich ein genialer Vorteil oder ein glorreiches mathematisches Eigentor ist.

Zeitplan: Turnierbeginn: 13.00, Turnierende vermutlich 19.00 Uhr.

Preise:
1. Platz: 200€
2. Platz: 150€
3. Platz: 100€
4. Platz: 70€
5. Platz: 50€

Sonderpreise: Bester Spieler Elo <1900, Elo <1600, Beste Dame, S40 (Jg. <=1986), S60 (Jg. <=1966): je 30€

Feinwertung: Bei Punktegleichheit entscheidet die Sonneborn-Berger-Wertung auf Basis der regulären Partieergebnisse. Dabei werden Siegesserien-Boni sowie der Startbonus des Jubilars nicht berücksichtigt. Für die Feinwertung zählt ein Sieg als 1 Punkt, ein Remis als 0,5 Punkte und eine Niederlage als 0 Punkte. Keine Doppelpreise

Anmeldung: bis spätestens 26. Juli, 12:45 Uhr; Voranmeldung erbeten per E-Mail an: lukas.pruell@plus.ac.at

Sonntag, 7. Juni 2026

Kelten Schachopen ohne Uttendorfer

 

Insgesamt 63 SchachspielerInnen beteiligten sich an diesem Wochenende an einem oder beiden Bewerben des 3. Halleiner Kelten-Schachopens.

Beim Blitzbewerb gab es ein in meinen Augen sensationelles Ergebnis: der indische U14-Spieler Tingrui SHEN vom Klub "Schach ohne Grenzen" gewann mit 11 Punkten aus 11 Spielen überlegen. Der beste Verfolger erreichte 8 Punkte.
Bester Salzburger war der Ex-Halleiner Nils Hake vom ASK auf Rang 3. 
7 der 10 besten Blitzer waren Jugendspieler!

Beim anstrengenden Open (6 Spiele an drei Tagen) lagen alle teilnehmenden 2000er an der Spitze. Es siegte der indische IM Himal Gusein vor dem Ranshofener Alexander Stadler.

Es war niemand von Uttendorf am Start.

--> alle Details bei chess-results!     
--> Veranstaltersite!

Donnerstag, 4. Juni 2026

65 Jahre Schachklub Uttendorf

      

v.l.: die Sektionsleiter Kolmhofer, Kittl, Grundner, Müllauer, Kofler, Berti, Feichtner 
(von Sepp Waldert besitze ich kein geeignetes Foto)

Heute auf den Tag genau ist die Schachsektion des Union Sportklubs Uttendorf (kurz "Schachklub Uttendorf") 65 Jahre alt. 

Aus unserer Chronik:

Bei der Gründungsversammlung des Union Sportklubs Uttendorf am 4. Juni 1961 beschloss man, neben den Sektionen Tischtennis und Schi auch eine für Schach zu gründen.
Am 16. Juni 1961 wurde in der Gründungsversammlung für die Schachsektion Herr Sepp Waldert als Sektionsleiter bestellt. Dieser schenkte dem Verein das erste Schachspiel.

Nach Max Kolmhofer (etwa 1963-1964) und Franz Kittl (ca. 1964 - 1969) übernahm Alois Grundner die Sektion. Waren bis dahin nur klubinterne Spiele üblich gewesen, schloss man sich nun bald dem Schach-Landesverband Salzburg an. Ab 1971 nahm man an der Landes-Mannschaftsmeisterschaft teil. Dafür war der Neukauf von Spielen in Turniergröße notwendig, weiters der Kauf von Uhren. Die erste Schachuhr des Klubs schenkte Herr Ing. Gebhart von der ÖBB-Bauleitung unserem Klub.
Bereits 1975 wurde man Meister der 2. Klasse Süd und stieg nach zwei gewonnen Spielen gegen den Nordmeister Oberndorf/Laufen in die 1. Klasse auf, was damals die zweithöchste Stufe im Landesverband war.
Auch betrieb der Verein seit etwa 1973 schon Schülerschach, wobei sich hier besonders Wolfgang Reichssöllner verdient machte. Mit teils mehrjährigen Unterbrechungen führt unser Verein diese Besonderheit bis heute durch, wodurch der Klub nicht wenige LandesmeisterInnen hervorbrachte (--> Liste!).

Von 1981 bis 1991 war Erwin Müllauer Sektionsleiter. In diese Zeit fallen die größten Erfolge unseres Klubs. So spielten wir, ohne Legionäre (!), vier Jahre in der "Westliga" bzw. "Staatsliga B" (heutige Bundesliga West). Die Mannschaft bestand vorwiegend aus den jungen Herren Günter Hahn, Thomas Feichtner, Wolfgang Reingruber und Guntram Fuchs.

1991 agierte Raimund Kofler als Klubchef, zog sich jedoch nach einem Jahr zurück.

Ihm folgte Rudolf Berti (der heutige Halleinchef), der von 1992 bis 2003 das Amt innehatte. Vor allem in Punkto Sponsoren war "Rudi" besonders erfolgreich, dazu verstand er es, das ganze Jahr über vergnügliche Turniere zu organisieren. Und in seiner Zeit gelang dem Verein nochmals der Aufstieg in die Staatsliga B, wo es aber nach einem Jahr wieder Abschied zu nehmen galt.

2003 übernahm der Saalfeldener Thomas Feichtner, genannt "Präsi", als momentan spielstärkstes Vereinsmitglied die Sektion, die er bis heute leitet. Die vorher üblichen Klubabende wurden durch jährliche "Monatsturnier-Serien", die in einer prämierten Gesamtwertung münden, abgelöst. Diese fanden in den letzten Jahren immer mehr Anklang, wobei auch Gäste willkommen waren.

AUF  VIELE WEITERE ERFOLGREICHE JAHRE!

--> Chronik des Schachklubs Uttendorf! 

 

Dienstag, 2. Juni 2026

Uttendorfer beim Schach in Leutasch

Foto: Gemeinde Leutasch

Ein Freundeskreis rund um Thomas Feichtner machte sich, wie viele Jahre schon, zu Pfingsten auf den Weg nach Leutasch in Tirol. Dort veranstaltet der deutsche Schachklub Jedesheim (südlich von Ulm) jährlich ein riesiges Blitzturnier. Insgesamt 190 Aktive blitzten heuer in Vor- und Finalgruppen um die Punkte.

Im 41. Leutasch-Turnier kam Uttendorf in der Vorgruppe A auf Platz 8 (unter 13 Vierer-Teams). Hier war Mike Thurner mit 6 aus 12 der Highscorer unserer Leute. 

Mit dem obigen Ergebnis konnte Uttendorf im B-Finale antreten. Dort wurde der 7. Rang unter 12 Mannschaften erreicht. Am meisten Punkte erzielte diesmal Patrick Schöpf mit 6 aus 11. 

--> chess-results!