Mittwoch, 11. Juli 2018

Universalgenie?

Es hat ja jeder Mensch so seine speziellen Talente, wobei der eine oder andere vom einen oder anderen Talent noch gar nichts weiß - weil er sich in manchen Künsten nie versucht hat ....

Als Volksläufer unterwegs
In unserem Klub haben wir einen akademischen Lehrer, belesen bis zum geht nicht mehr (kennt fast alle Buchhandlungen im In- und Ausland, die er nie mit leeren Händen verlässt). Dieser Mann hat als Jüngling neben der Literatur, seiner Gitarre und dem Jazz das Schach für sich entdeckt und hier das Niveau "starker Klubspieler" erreicht. Neben der Schule und seiner Familie sowie gelegentlichen sportlichen Aktivitäten müsste man mit diesen zeitraubenden Hobbies eigentlich voll ausgelastet sein.
Doch in Zeiten, die man bei manchen als "Midlife Crisis" bezeichnet, begann er plötzlich zu suchen; nach neuen Talenten!

Er entwickelt ein Faible für eines der größten Musikinstrumente, die Tuba. Er bläst sie in der Bürgermusik Saalfelden. Dort wird er trotz fleißigen Übens von Musikprofis immer noch als "Tubaspieler" und nicht als Musikant benannt (---> siehe alten Bericht!).

Da die tiefen, kräftigen Töne dieses Blechblasinstruments sein zartes Gehör beschädigen könnten, entscheidet er sich zusätzlich, als Ausgleich das Violoncello zu streichen. Mit dieser Wahl zeigt er auch wieder seinen Hang zu voluminösen Instrumenten, wobei er sein Können beim Zeller Streichorchester demonstriert. Das Cello produziert zwar auch mehrheitlich tiefe Töne, doch von wesentlich geringerer Phonzahl, dienlich der Schonung seines geplagten Trommelfells.

Zwischenzeitlich kommt er auf den Hund, die "Lotta" (Bild unten links). Diese Hundedame soll ihn körperlich und psychisch erbauen, ihm helfen, seine schulisch und freizeittechnisch strapazierten Nerven bei langen Spaziergängen zu beruhigen. Als gestandener Schachspieler hätte er sich ja einen ---> Elo zulegen müssen, doch Lotta, ein Mischling ganz nach Professorengeschmack, bringt ihm viel Freude.

Nun: Neben all diesen Tätigkeiten und Hobbies muss natürlich das eine oder andere auf der Strecke bleiben. Unser Magister entscheidet sich, Schach großteils aus seinem Stundenplan zu streichen. Bei keinem der seit vielen Jahren abgehaltenen Monatsturniere findet er Zeit mitzuspielen. Gott sei Dank lässt er sich an manchem Samstag hernieder, in der Landesliga A das eine oder andere Mal das Team zu verstärken.

Aus seiner Zeit als
Sumoringer
Jetzt möchte man meinen, dieser Herr wäre endlich ausgelastet. Doch falsch gedacht! Er entdeckt momentan gerade die Bildenden Künste für sich. So kam ich vor kurzem in den Besitz von Kopien seiner ersten kolorierten Zeichnungen (siehe unten!). Und ich bin mir sicher: Das ist nur ein Anfang! Da kommen sicher bald einmal Aquarelle, Steinskulpturen, Ölgemälde, Webereien und ähnliche Kunstwerke.
Wenn es soweit ist, erfährt das die/der werte LeserIn in diesem Blog!

Ich bin mir sicher, wir werden noch viel Freude mit ihm haben. Und freuen wir uns jetzt schon auf zahlreiche üppige Buffets bei diversen Vernissagen.

Ach ja, bevor ich aufhöre: Die Rede ist hier von "Tuss", mit bürgerlichem Namen Mag. Manfred Theußl, engagierter Deutsch-Professor an der HIB Saalfelden.

Diesen Wunsch in Arabisch (oder nubisch, was dir ja so gefällt) möchte ich dir, lieber Manfred, noch mitgeben:

في العديد من المواهب!

Was so viel heißen soll wie "Auf viele weitere Talente!"



Der Kaufpreise für diese Erstlingswerke entzieht sich leider meiner Kenntnis.

(Dieser Post wurde mit ausdrücklicher Erlaubnis des "Opfers" verfasst.) 😊

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