Sonntag, 11. November 2012

Spielbericht Senoplast - Saalfelden

Als Tabellenführer ging unsere Senoplast-Mannschaft in die Begegnung gegen den HSV Saalfelden. Von der stärksten Formation fehlten zwei: unser verstorbener Mannschaftsführer Klaus Ellmauer und unser "Star" Gerhard Schöpf, der bei den Yokozunas einspringen musste. Dort konnten nämlich an diesem Wochenende die beiden Steirer nicht dabei sein.
Dafür spielte Saalfelden heuer erstmals mit Klaus Mitteregger.


Nun zu den einzelnen Begegnungen:
Brett 1: Franz Schachner legte seine Partie gegen den Uttendorfer Oldie Alois Grundner sen. wie vor zwei Jahren an, als er in besserer Stellung remis bot. Diesmal wickelte Letztgenannter jedoch geschickter ab. Franz konnte seine Stellung nicht entwickeln, stand nach einer Tauscherei mit einer Figur weniger da und gab nach 19 Zügen auf.
Brett 2: Der Uttendorfer Jungstar Markus Grießer und Klaus Mitteregger lieferten sich einen zähen Kampf, wobei Markus  mit Läufer und Springer und einem Bauern weniger einen schweren Stand gegen das gegnerische Läuferpaar hatte. Klaus sah in seinen Berechnungen beim Tausch des Springers einen weiteren Bauerngewinn und den sicheren Sieg. Das erwies sich als Trugschluss: Er gewann keinen weiteren Bauern und zudem hatten nun beide Kontrahenten verschiedenfarbige Läufer, also remis. Glück für Uttendorf!
Brett 3: Unser Gehörlosenmeister Walter Scharler erwischte einen rabenschwarzen Tag. In seiner Partie gegen den Routinier Leo Feichtner wollte er zunächst einen gefesselten Springer retten, stellte in der Folge jedoch sang- und klanglos seine Dame ein.
Brett 4: Der Uttendorfer Junior Patrick Schöpf hatte gegen Ernst Griessner zu kämpfen. War es die fehlende Praxis oder war er mit seinen Gedanken schon beim folgenden Dart-Wettkampf, den er am Abend noch zu bestreiten hatte? Jedenfalls verlor Patrick durch eine Bauerngabel eine Leichtfigur und hatte keine Chance mehr, das Spiel zu drehen.
Brett 5: Unser Ersatzmann Hans Doppler überlistete Reinhard Fraissl mit einer schönen Kombination, was ihm eine Leichtfigur einbrachte, um wenige Züge später seine Mehrfigur durch eine Gabel zurückzugeben. Die Stellung sah nun für Reinhard eher besser aus, doch man einigte sich auf ein Remis.

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