Sonntag, 2. Juni 2013

Drei Runden Maria Alm

46 TeilnehmerInnen aus drei Nationen spielen in Maria Alm, darunter 8 Titelträger.
Von den drei angekündigten Uttendorfern erschien Hans Doppler nicht. Erwin Müllauer verlor seine erste Partie, indem er sich die Dame einsperren ließ. Alois Grundner gewann nach langem, zähen Kampf gegen einen wesentlich eloschwächeren Gegner mit der Zeit.
In der zweiten (siehe Diagramm rechts, nach 49 Zügen) stand Erwin Müllauer als Führer der schwarzen Steine mit drei Bauern Vorteil derart überlegen, dass Fritz 12 ein Plus von 9,09 für ihn anzeigte. Doch nach mehr als 4 Stunden hartem Kampf verlor Erwin den Überblick und vergeigte diese gute Stellung noch.
Wie setzt Schwarz matt?
Statt dessen hätte er nach 61 Zügen berühmt werden können, denn in der zweiten Diagrammstellung (links) wäre ein sehenswertes Matt möglich gewesen. Schwarz ist am Zug. Wer sieht den Gewinn?
Lösung (Zeile unterhalb mit der Maus markieren):
61. ...De1+ 61.Kxe1 Lh4+ 62.Kg1 Te1++ oder 62.Kd2 Le1++

Schade! Das wäre ein wichtiger Punkt gewesen.
Lois Grundner konnte mit Schwarz dem starken Deutschen Manfred Schwier (2103) ein Remis abtrotzen, nachdem beide Kontrahenten den Siegeszug für Weiß nicht gesehen hatten.

Vor der heutigen dritten Runde ging es turbulent zu: Hochwasseralarm im ganzen Land. Erwin und Lois machen sich dennoch unverdrossen auf den Weg nach Maria Alm, Umleitungen wegen Überschwemmungen in Saalfelden. Auf der Landesstrasse nach Maria Alm geht dann nichts mehr: Die Brücke über die hochwasserführende Urslau ist gesperrt. Anruf bei der Turnierleitung und Heimfahrt. Gott sei Dank war die Brücke schon zu, sonst hätten wir nicht mehr heimfahren können.
Erwins Gegner gab die Partie kampflos remis, mein Gegner lehnte diesen Vorschlag der Turnierleitung ab (was sein gutes Recht ist).

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